Bleckmann: für Wahlfreiheit für Frauen - gegen sture Zwangskonzepte

Wien 2004-03-30 (fpd) "Wenn die SPÖ und ihre Vorfeldorganisationen Arbeiterkammer und Gewerkschaft kritisieren, dass Mütter durch das Kinderbetreuungsgeld länger bei ihren Kindern bleiben, richtet sich das von selbst", kritisierte FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann die parteipolitische Auslegung der WIFO-Studie zum Kindergeld. Fakt sei, dass die Zahl der Bezieher auf den Rekordwert von 136.318 gestiegen ist. "Es ist bezeichnend, dass diejenigen am Lautesten Schreien, die jahrzehntelang Däumchen gedreht haben", so Bleckmann.****

Die FPÖ habe, gegenüber dem Karenzgeld unter SPÖ-Bundeskanzlern, klare Verbesserungen für die Frauen, aber auch die Männer durchgesetzt. Hier nannte Bleckmann die Ausweitung der Anspruchsberechtigten. "Das Kindergeld gibt es für alle und über einen wesentlich längeren Zeitraum als das niedrigere Karenzgeld für einige. Und die Zuverdienstgrenze beim Kindergeld ist außerdem fast um das fünffache höher als beim Karenzgeld, an das ja ein Quasi-Berufsverbot gekoppelt war"..

Diejenigen, die das Kindergeld bei seiner Einführung massivst bekämpft haben, würden jetzt seine Ausweitung fordern., betonte die FPÖ-Generalsekretärin. "Wenn es nach AK, ÖGB und ihrer Zentralstelle in der Löwelstraße gegangen wäre, hätte sich überhaupt nichts für Österreichs Frauen bewegt", so Bleckmann.

Auch sei es klar, dass die Frauen verstärkt über ihre Rechte und Pflichten informiert werden müssten, aber "das ist nicht nur eine Bring- sondern auch eine Holschuld. Hier könnten AK und ÖGB ja einmal konstruktiv tätig werden und sich den Infokampagnen der Bundesregierung anschließen", so Bleckmann. "Wenn die SPÖ von der "Armutsfalle Kinderbetreuungsgeld" spricht, dann stellt sich schon die Frage, wie man die damalige, um einiges schlechtere, Situation unter SPÖ-Regierungen bezeichnet", so Bleckmann abschließend.

(Schluss/bxf)

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