Oxonitsch: "Skandalöse Doppelmoral der Wiener FPÖ"

Wien (SPW-K) - "Wenn die Vorwürfe rund um das als illegales Ausländer-Quartier enttarnte Mietshaus des FP-Bezirksvorsteher Stellvertreters Andre d'Aron stimmen, zeigt das, mit welcher unglaublichen Doppelmoral die FPÖ mit dem Thema Ausländer umgeht", sagte heute der Chef des Wiener SPÖ-Rathausklubs und der SPÖ-Ottakring, Landtagsabgeordneter Christian Oxonitsch. "Während man - wie zuletzt der neue FP-Obmann Strache - einerseits mit scharfen Parolen die Angst der Bevölkerung vor ZuwanderInnen schürt, scheut ein FP-Mandatar auf der anderen Seite nicht davor zurück, die Not dieser Menschen auszunutzen und sie unter skandalösen Bedingungen unterzubringen und auszubeuten!" ****

Dabei sei Andre d'Aron nicht irgendein FPÖ-Vertreter, sondern sei vor allem auch auf Bundesebene fester Bestandteil der FPÖ-Riege, so Oxonitsch weiter. "D'Aron war FPÖ-Bundesrat und wurde erst vor acht Wochen zum Obmann der Ottakringer Freiheitlichen gewählt - die nun aufgedeckte Unterbringung von Ausländern in seinem Mietshaus ist ein Symbol dafür, wie zynisch die FPÖ mit dem Thema Zuwanderung umgeht!"

Beweis dafür seien auch die am jüngsten Wiener FPÖ-Parteitag eingebrachten Anträge, in denen gezielt ausländerfeindliche, menschenverachtende Töne angeschlagen werden, so Oxonitsch. "Die scharfen Töne von FP-Chef Strache und der nun aufgedeckte Skandal zeigen, dass die FPÖ nach wie eine Partei ist, mit der keine Politik für diese Stadt zu machen ist!" (Schluss)

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