Startschuss für den Neubau der Kinder- und Jugend-Neurologie und Psychiatrie im LKH Klagenfurt

LHStv Ambrozy: Neue Abteilung mit 48 Betten hat überregionale Bedeutung - Inbetriebnahme soll Ende 2005 erfolgen.

Klagenfurt (LPD) - Für den Neubau der Abteilung Neurologie und Psychiatrie des Kinder und Jugendalters (KJNP) im LKH Klagenfurt erfolgte heute, Dienstag, im Gesundheitszentrum für Kinder und Jugendliche (ELKI) im LKH Klagenfurt der Startschuss durch Gesundheitsreferent LHStv. Peter Ambrozy. Damit sichergestellt wird die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in den Fachbereichen Neurologie und Psychiatrie in einer interdisziplinär geführten Abteilung.

Wie Ambrozy im Rahmen einer Presskonferenz im ELKI betonte, werde dieneue Abteilung überregionale Bedeutung über die Grenzen Kärntens hinaus haben. "Das Einzugsgebiet der psychiatrischen Betreuung von Kindern und Jugendlichen wird sich zukünftig von Osttirol über Kärnten bis in die Steiermark erstrecken." Die neue Abteilung mit Fertigstellungstermin Ende 2005 wird über 48 Betten verfügen. Zwölf Kinderneurologie- und zwölf Kinder- und Jugendpsychotheraphiebetten stehen im Erdgeschoss zur Verfügung. Im ersten Obergeschoss sind zwölf Kinderpsychiatrie- und zwölf Jugendpsychiatriebetten vorgesehen. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 10,1 Millionen Euro.

Das neue Gebäude ist in enger baulich-funktioneller Verbindung mit dem im Herbst 2002 neu eröffneten Gesundheitszentrum für Kinder, Jugendliche und Frauen geplant. Ambrozy: ".Dadurch wird für Teilbereiche die Nutzung gemeinsamer Einrichtungen ermöglicht." Über eine Magistrale ist die Verbindung zum zukünftigen Chirurgisch-Medizinischen Zentrum des LKH Klagenfurt NEU vorgesehen, mit dem die Anbindung an die diagnostischen und therapeutischen Einrichtungen des übrigen LKH erfolgt.

Laut dem Gesundheitsreferenten erfolgt mit dem Neubau auch eine entscheidende Verbesserung des Bettenstandards für diese besondere Form der Betreuung von Kindern und Jugendlichen: Pro Bett werden inklusive der erforderlichen Flächen für die Unterbringung von Eltern als Begleitpersonen 61,1 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Derzeit sind es 43,8 Quadratmeter.

Seitens des Aufsichtrates der Krankenanstalten Betriebsgesellschaft (KABEG) gab es nach Vorliegen des positiven Prüfberichtes im März 2003 grünes Licht für das Bauvorhaben.
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