Prokop: Start in die NÖ Wohnbausaison gesichert

Förderung für fast 10.000 Wohneinheiten bewilligt

St. Pölten (NÖI) - Nach dem Beschluss des Wohnbaubeirates ist der Start in die heurige Wohnbausaison Liese Prokop gesichert. Im Beirat gab es grünes Licht für 9.935 Wohneinheiten, 6 Ordinationen und ein Heim. Darlehen und Zuschüsse in der Gesamthöhe von über 122 Millionen Euro wurden bewilligt. Damit werden Gesamtinvestitionen für die Wirtschaft in Höhe von 630 Millionen Euro ausgelöst, betont Wohnbaureferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Liese Prokop.****

Prokop sieht in der Wohnbauförderung neben dem Hauptzweck der Schaffung von leistbarem Wohnraum und Impulsen für die Wirtschaft vor allem auch einen wichtigen beschäftigungspolitischen Aspekt. Deshalb könnten über den Wohnbau auch jährlich 30.000 Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen werden. Mit den frühlingshaften Temperaturen wird auch Schwung in den Arbeitsmarkt kommen. Nach Auskunft des AMS besitzen rd. 20.000 Personen vorwiegend aus der Baubranche Beschäftigungszusagen für den Start der Bausaison, so Prokop.

Seit 1. Jänner 2004 hat NÖ eine neue Wohnbauförderung. Österreichweit, ja sogar europaweit gibt es Anerkennung für das neue Modell, das intelligentes, ökologisches und wirtschaftliches Bauen fördert, d.h. wer sein neues Heim ökologisch ausgerichtet baut, der bekommt mehr Förderung vom Land und schont damit auch die eigene Brieftasche, weil er Energiekosten spart. Jedes Haus, das mit Wohnbauförderung gebaut wird, benötigt den NÖ - Energieausweis. Dieser gibt den Energieverbrauch in Kilowattstunden pro m2 und Heizperiode an. Außerdem wird die soziale und familiäre Situation stark miteinbezogen, mit klaren Schwerpunkten für Jungfamilien, für jedes Kind, für jeden Behinderten/ jedes behinderte Kind. Auch die "Superförderung" und "Wohnbeihilfe" - also die direkten Zuschüsse für den einzelnen - bleiben aufrecht. Sozial schwachen kann so zu leistbarem Wohnraum mit guter Lebensqualität verholfen werden. Die NÖ Wohnbauförderung ist mit ein Grund, warum wir uns "Familienland Nummer 1" nennen dürfen. Sie gibt uns die Möglichkeit, vielen Menschen direkt, rasch und unbürokratisch zu helfen, fasst Prokop zusammen.

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