FP-Madejski: Treffpunkt Meidling – beliebt durch Belebung

Wien, 2004-03-30 (fpd) – Unter dem Titel „Treffpunkt Meidling – Beliebt durch Belebung“ präsentierte heute der Planungssprecher der Wiener Freiheitlichen, LAbg. Dr. Herbert Madejski, im Rahmen einer Pressekonferenz Sanierungskonzepte für den Meidlinger Markt sowie die Kometgründe.

Das Konzept der FPÖ für den Meidlinger Markt sehe einen Erlebnismarkt vor, ohne jedoch den traditionellen Markt-Charakter zu verlieren. Das Marktgebiet solle mit einem Zeltdach abgedeckt werden um Wetter unabhängig zu sein. „In 6 Monaten pro Jahr beherrschen Regen, Schnee, Wind und Kälte das Gebiet. Durch die Überdachung soll auch im Winter das Einkaufen am Meidlinger Markt zum Erlebnis werden. Laut einer IFES-Studie wird auch eine verbesserte Gastronomie am Markt erwünscht, die nur durch die Maßnahme der Überdachung auch Realität werden kann“.
Bezüglich der Kometgründe forderte der FP-Planungssprecher eine Neugestaltung durch ein „AKW-Konzept“. Arbeit, Kultur, Wohnen als Einheit sollten auch in diesem Gebiet für Aufschwung sorgen. „Wir Freiheitlichen stellen uns eine Erlebnismeile unter Berücksichtigung der Tradition zwischen den Komet-Gründen und dem Meidlinger Markt vor, welche auch das Meidlinger Platzl massiv aufwerten würde“, erklärte Madejski das Konzept.

Der FP-Abgeordnete und Obmann der Meidlinger Freiheitlichen kritisierte massiv die Tatenlosigkeit seitens der MA 19 und der MA 34. So sei bereits im Frühsommer 2003 ein einvernehmliches, tragfähiges Sanierungskonzept präsentiert und von der Bezirksvertretung beschlossen worden. „Die MA 19 war bei diesen Arbeiten als Partner vorgesehen, hatte alle Unterlagen, war jedoch nicht an Arbeit interessiert. Auch nach dem Bezirksbeschluss wurde die MA 34 aufgefordert, weitere Schritte gemeinsam mit der MA 19 zu unternehmen. Bis heute ist jedoch nichts passiert. Jetzt soll ein neuer Masterplan zur Sanierung des Meidlinger Marktes seitens der Magistratsdienststellen erarbeitet werden, und zwar von einem Meidlinger Architekten, der nur eine ruhende Befugnis hat, also in Pension ist und gar nicht für die Stadt Wien arbeiten dürfte“.

Madejski wies darauf hin, dass vom Gesamtbudget den Wiener Märkten im Jahr 2004 2,5 Millionen Euro, zur Verfügung gestellt würden. Mit dieser Summe würden lediglich die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit/Schwendermarkt/Volkertmarkt abgedeckt. Der Meidlinger Markt erhalte im Jahr 270.000 Euro, wobei allein 188.000 Euro für Entgelte (Müllgebühren) aufgewendet werden müssten. „Die Wiener Märkte geraten immer ärger in Bedrängnis. Wenn nicht rasch gehandelt wird setzt sich das Marktsterben fort. Die zuständige SPÖ-Stadträtin Renate Brauner ist daher aufgefordert für die nächsten fünf Jahre das jährliche Budget für die Wiener Märkte auf 10 Millionen Euro aufzustocken“, forderte Madejski abschließend. (Schluss) lb

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