Niederwieser setzt Hoffnung in ÖRK-Präsident Winckler

Mit erfahrenem Team das Beste aus missglückter UG-Reform herausholen

Wien (SK) Verbunden mit der Hoffnung, er möge mit seinem erfahrenen Team das Beste aus der missglückten Universitätsreform herausholen, gratulieren die beiden SPÖ-Abgeordneten Bildungssprecher Erwin Niederwieser und Wissenschaftssprecher Josef Broukal Rektor Georg Winckler zur Wiederwahl als Präsident der Österreichischen Rektorenkonferenz (ÖRK). "Die übernommene Aufgabe ist interessant und wichtig, denn die wissenschaftspolitischen Rahmenbedingungen sind meiner Einschätzung nach alles andere als günstig", betonte Niederwieser Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Dass das neue Leitungsgremium der ÖRK ein reiner Männerbund sei, "ist ein Abbild der Professorenkurie und mehr als ein Schönheitsfehler", bemängelt der SPÖ-Abgeordnete. "Bei den Studierenden sind die Frauen mit 56 Prozent stark vertreten, innerhalb der universitären Hierarchie nimmt der Frauenanteil aber kontinuierlich ab und dort, wo die wichtigsten Entscheidungen getroffen werden, haben Frauen tendenziell Null zu sagen", kritisierte Niederwieser die Zusammensetzung des als Verein organisierten Gremiums, wiewohl diese Kritik nicht persönlich gemeint sei, "denn ich schätze die Arbeit jedes einzelnen - ungeachtet vorkommender inhaltlicher Differenzen".

Die Universitäten mögen als kritisches, innovatives, unabhängiges und positives Potenzial erhalten bleiben, wünscht sich Niederwieser und richtet an die ÖRK den Appell, "alles zu tun, um keine weiteren sozialen Barrieren zu errichten, sondern vielmehr bestehende abzubauen". Hoffnung setzt Niederwieser auch in die Rektorenkonferenz, um neue Formen der Partizipation zu entwickeln und deren Rolle in der Entwicklung des Lifelong-Learnings zu verstärken. (Schluss) cs/mm

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0007