Kontinuierliche Wiener Städtepolitik

Wien (OTS) - Wenige Wochen vor der Erweiterung der Europäischen Union setzte Wien Zeichen seiner kontinuierlichen Städtepolitik, diesmal in Kroatien und Slowenien.
Bei der 7.Konferenz der Bürgermeister der Hauptstädte der Beitrittsländer und Beitrittskandidatenländer zusammen mit Berlin und Wien, die vergangenen Donnerstag und Freitag in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana stattfand, war Wien durch die 2.Landtagspräsidentin Erika Stubenvoll vertreten. Davor hatte Planungs- und Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker in Zagreb an einer vom Bohmann-Verlag im Auftrag von TINA-Vienna ausgerichteten Veranstaltung zum Thema Verkehrsplanung im Hinblick auf die EU-Erweiterung teilgenommen.

Die 7. Bürgermeisterkonferenz "Capital Cities forEU-Enlargement" begrüßte auch SpitzenvertreterInnen der ex-jugoslawischen Hauptstädte Beograd, Podgorica, Sarajevo. Skopje und Zagreb sowie Tirana.

Landtagspräsidentin Stubenvoll dazu bei der Konferenz: "Für Wien hat die Balkan-Region immer eine wichtige Rolle gespielt. Ich hoffe, dass wir unsere Kooperation nach dem 1.Mai in de verschiedensten Bereichen fortsetzen können, wie auch immer wir die Zukunft dieser Konferenz gestalten werden."****

Da die Hauptstädte der Beitrittsländer nach dem 1. Mai in die Vereinigung der Hauptstädte der EU(UCUE) aufgenommen werden, wurde diskutiert, ob eine Fortführung der Konferenzserie sinnvoll ist. Die TeilnehmerInnen einigten sich darauf, in inhaltlichen Fragen auf ExpertInnenebene weiter regelmäßig zusammenzutreten und bei Bedarf auf die politische Ebene zu gehen. Nächster Austragungsort wird die kroatische Hauptstadt Zagreb sein.

In einer Resolution forderten die teilnehmenden Städte die Europäische Kommission auf, den Bedürfnissen und Aufgaben der Hauptstädte Rechnung zu tragen und entsprechende Förderprogramme sicherzustellen.

Einen flammenden Appell richteten die TeilnehmerInnen im Hinblick auf die schrecklichen Ereignisse in Madrid, die Ursachen für diese extremistischen und terroristischen Akte zu bekämpfen.

Gemeinsame Wege für ein gemeinsames Europa

Unter diesem Motto stand die Veranstaltung in Zagreb, an der neben der Wiener Delegation VertreterInnen der Stadt Zagreb wie auch des kroatischen Verkehrsministeriums teilnahmen.

Stadtrat Schicker betonte dabei die wichtige Rolle transeuropäischer Verkehrsnetze für die weitere Integration Europasund gab eine kurze Darstellung der Wiener Verkehrspolitik. Auch er unterstrich die Bedeutung Südosteuropas für Wien, das die rasche Annäherung Kroatiens aber auch der anderen Staaten des früheren Jugoslawien an die EU massiv unterstütze.

Eine nächste Veranstaltung zum Thema Verkehr ist für Anfang Juni im slowenischen Hafen Koper, der für Wien besonders wichtig ist, zusammen mit Triest geplant.

Sowohl Stubenvoll wie auch Schicker unterstrichen die Kontinuität in der Wiener Städtepolitik, die sich in den vergangenen Jahren vor allem den unmittelbaren Nachbarstädten gewidmet hatte und die nun ihre volle Aufmerksamkeit den Städte Südosteuropas widmen wird. (Schluss) lf

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