Heinisch-Hosek: SPÖ unterstützt "Charta der SchülerInnenrechte"

Wien (SK) Volle Unterstützung für die heute verabschiedete "Charta der SchülerInnenrechte" kommt von der SPÖ. Wie SPÖ-Kinder-und Jugendsprecherin Gabriele Heinisch-Hosek Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ betonte, gehe aus den Forderungen der SchülerInnen klar der Wunsch nach angstfreiem Lernen, einer Schule ohne Stress und ohne Selektion nach sozialer Herkunft, nach verstärkter individueller Förderung, einem integrativen Unterricht und mehr Mitsprache für die SchülerInnen hervor. "Die SPÖ sieht sich durch diese, von über 70.000 Jugendlichen formulierten Forderungen in ihrem Modell einer stressfreien Schule bestätigt. Bildungsministerin Gehrer wird sich schwer tun, den engagierten SchülerInnen ihre Wünsche abzuschlagen", so Heinisch-Hosek. ****

Die SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin wies auch auf den ausdrücklichen Wunsch der SchülerInnen nach einem unentgeltlichen Bildungszugang ohne Schulgeld hin. "Tatsache ist aber, dass die Eltern horrende Summen für Nachhilfe für die Kinder ausgeben müssen -nach einer neuen Untersuchung 50 Millionen Euro im Jahr. Dies ist eine direkte Folge der von Gehrer veranlassten Lehrerstellenkürzungen und Stundenstreichungen und stellt damit de facto ein 'durch die Hintertüre eingeführtes Schulgeld' dar", so Heinisch-Hosek, die abschließend die Ministerin aufforderte, die Wünsche von über 70.000 SchülerInnen nicht zu ignorieren und endlich Reformen zuzulassen. (Schluss) cs

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