AK-Wahlen: FSG schafft in Oberösterreich Zwei-Drittel-Mehrheit

FSG-Bundessekretärin Bachner: Freiheitliche haben jeden Anspruch auf Glaubwürdigkeit verloren

Wien/Linz (FSG). "Die FSG konnte bei den gestern zu Ende gegangenen AK-Wahlen in Oberösterreich ein weiteres Mandat dazu gewinnen und erreichte die Zwei-Drittel Mehrheit", gratuliert Roswitha Bachner, Bundessekretärin der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, dem sozialdemokratischen Spitzenkandidaten Dr. Johann Kalliauer und seinem Team zum Ausgang der AK-Wahlen in Oberösterreich. Trotz ÖAAB-Angstparolen gelang der FSG der Sprung zur Zwei-Drittel-Mehrheit und konnte das ohnehin schon tolle Ergebnis des Jahres 2000 neuerlich um 1,08 Prozent auf nunmehr 67,04 Prozent verbessern. Für die Freiheitlichen ArbeitnehmerInnen mit ihrem Spitzenvertreter Max Walch gab es mit dem Verlust von sechs Mandaten neuerlich eine schwere Niederlage.++++

Allen Angstparolen zum Trotz, konnte die FSG bei den AK-Wahlen in Oberösterreich neuerlich zulegen und ihren Mandatsstand von 74 auf nunmehr 75 Mandate ausbauen. "Mit der Erreichung der Zwei-Drittel-Mehrheit haben die ArbeitnehmerInnen einmal mehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie den sozialdemokratischen GewerkschafterInnen bei der Durchsetzung ihrer Interessen vertrauen", erklärt Bachner. Für die Freiheitlichen ArbeitnehmerInnen gab es nach Tirol, Salzburg und Vorarlberg bereits zum vierten Mal schwere Mandatsverluste. "Wer ständig vortäuscht Vertreter des kleinen Mannes zu sein, aber auf Bundesebene genau das Gegenteil beschließt, der erhält am Wahltag dafür die Rechnung präsentiert", so Bachner in Richtung Freiheitliche Arbeitnehmer.

Walch hat den letzten Rest seiner Glaubwürdigkeit verloren

Besonders für den Vertreter der Freiheitlichen ArbeitnehmerInnen ist die Luft in Oberösterreicher besonders dünn geworden. "Wer wie Maximilian Walch zuletzt diese Woche im Parlament den ÖsterreicherInnen vom Rednerpult das 'Blaue vom Himmel' verspricht und die InteressenvertreterInnen der ArbeitnehmerInnen in polemischer Art und Weise anpatzt, obwohl die Wahrheit eine ganz andere ist, mit dem habe ich kein Mitleid", sagt die FSG-Bundessekretärin. Noch im letzten Augenblick via Fernsehen die Menschen in einer unverfrorenen Art und Weise blenden zu wollen, um unmittelbar vor Ende der AK-Wahlen noch politisches Kleingeld zu wechseln, habe zu Recht auch den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verloren, ein Vertreter des so genannten kleinen Mannes zu sein, hält Bachner dem FA-Spitzenkandidaten Walch den Ergebnisspiegel vor das Gesicht. Die Unwissenheit von Herrn Walch tue weh, wenn er SchwerarbeiterInnen Versprechungen mache, die im Pensionssicherungsgesetz 2003 schwarz auf weiß ganz anders niedergeschrieben sind. Es sei erschütternd, dass ein Abgeordneter zum Nationalrat nicht den Gesetzestext kenne, den er selbst im Parlament mitbeschlossen habe.

Bachner abschließend: Die ArbeitnehmerInnen haben Herrn Walch für seine Tarnen- und Täuschen-Strategie die Rechnung präsentiert. Der Verlust von sechs Mandaten von elf auf nunmehr nur noch fünf Sitzen in der AK-Vollversammlung bedarf keines weiteren Kommentars." (ew)

FSG, 28. März 2004

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