Umwidmung der Mariahilfer Straße sichert Einkaufsstraße und Interessen der Bewohner gleichermaßen

Wien (SPW-K) - "Die Mariahilfer Straße ist die Geschäftsstraße Nummer Eins in Wien. Um diesen Status aufrecht zu erhalten und ein Abwandern der Kunden in Einkaufszentren am Stadtrand zu verhindern, ist es notwendig, die Mariahilfer Straße umzuwidmen", verteidigt SPÖ-Gemeinderat Erich Valentin in der heutigen Gemeinderats-Sitzung die Umwidmung der Mariahilfer Straße. "Damit sollen beide Straßenseiten, also jene des siebenten und jene des sechsten Bezirks eine gleich beziehungsweise eine ähnliche Widmung bekommen". Die Neubauer Seite wurde bereits vor zwei Jahren umgewidmet.

Bei der Umwidmung wurde größtmögliche Rücksicht auf die Anrainer genommen. Geschäfts-Flächen dürfen nur in den unteren drei Etagen und bis höchsten 40 Meter in die Tiefe errichtet werden. "Dadurch bleibt der Schutz der Anrainer weiterhin gewahrt", ist Valentin überzeugt.

Die Ablehnung der Umwidmung durch die Mariahilfer Bezirksvertretung bedauert der SPÖ-Mandatar. "In einer intensiven Diskussion hat auch der Bezirk seine Bedenken dargelegt. In der Widmung wurde versucht, diese Bedenken so weit wie möglich zu berücksichtigen". Stadtentwicklung habe allerdings eine übergeordnete Priorität und man müsse zur Kenntnis nehmen, dass in manchen Fällen Entscheidungen gegen den Willen eines Bezirks gefällt werden müssen. (Schluss)

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