VP-Prochaska: Heutige Lainz Debatte beweist: SPÖ lebte jahrelang hinter dem Mond

Wien (VP-Klub) "Wenn die heutigen Redner der Sozialisten in salbungsvollen Worten den erbärmlichen Standard des Umgangs mit pflegebedürftigen alten Menschen beschönigen wollen und keine politische Verantwortung zu erkennen vermögen, beweist dies neben einem eklatanten Gedächtnisverlust auch einen bedauerlichen Mangel an politischem Anstand", kritisiert ÖVP-Wien LAbg. Johannes Prochaska anlässlich der heutigen Gemeinderatsdebatte zu den Pflegemissständen in städtischen Geriatriezentren.

In den letzten 25 Jahren habe die ÖVP-Wien in Permanenz auf die jetzt manifest gewordenen skandalösen Missstände hingewiesen. In diesem Zusammenhang wurden von der ÖVP auch an die zwanzig parlamentarische Initiativen gesetzt. "So wurde beispielsweise die heute so hochgelobte Einrichtung eines Pflegeombudsmannes im Jahr 2003 von der ÖVP erstmals 1980 und erneut 1983 beantragt. Von der SPÖ wurde dies aber als ´nicht gerechtfertigt und nicht zweckmäßig´ abgelehnt", so Prochaska.
Ganz ähnlich sei es den ÖVP-Initiativen zur Verbesserung des baulichen Zustandes, der Sanitäreinrichtungen, der Bettenanzahl pro Zimmer, dienstrechtlicher Bedingungen, vor allem aber der Forcierung alternativer Formen der städtischen Altenbetreuung ergangen. Alles sei von der SPÖ-Mehrheit abgelehnt, geleugnet, abgestritten worden.

"Für all das gibt es sehr wohl eine Verantwortung und zwar der Stadträte Stacher, Rieder, Pittermann sowie der Bürgermeister Gratz, Zilk und Häupl. Dass sich die rote Personalvertretung und Gewerkschaft voll in das System der menschlichen Ignoranz eingebunden hat, rundet das Bild einer unerträglichen Verfilzung in der Hierarchie der Verantwortungslosigkeit ab", betonte Prochaska.

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