FSG-NÖ-LS Posset: Polemik darf Sachpolitik nicht verhindern

Kein AK-Wahlkampf auf Kosten der Jugend

Wien (FSG) - Aufs schärfste verwehrt sich der Landessekretär der FSG Niederösterreich KR Gerhard Posset gegen die Reaktion von VP-Landesgeschäftsführer LAbg. Mag. Gerhard Karner auf die heutige AKNÖ-Aussendung zur Jugendarbeitslosigkeit.++++

"Den Vorwurf, dass die AKNÖ ihren Wahlkampf auf dem Rücken unserer Jugend betreibt, weise ich absolut zurück. Ich empfinde ihn als das, was er ist, als polemisch. Der Präsident der AKNÖ, Josef Staudinger, wird sich in seiner Funktion wohl zu einem aktuellen Thema äußern dürfen, das alle ArbeitnehmerInnen in Niederösterreich betrifft", kritisiert Posset. Staudinger geht es keinesfalls darum, eine Situation krank zu jammern. Vielmehr sei die Jugendarbeitslosigkeit in Niederösterreich eine Tatsache, die nicht wegzuleugnen sei. Die AKNÖ-Bildungsexperten sehen die grundlegende Ursache der Jugendarbeitslosigkeit darin, dass keine vorausschauenden konstruktiven Maßnahmen von der Landespolitik getroffen werden. Das von Karner erwähnte Lehrlingsnetz wirkt nur kurzfristig. Nach 10 Monaten Lehrgang haben die Jugendlichen keine weitere Garantie auf Ausbildungsplatz und Lehrstelle und stehen möglicherweise wieder auf der Straße.

"Wir würden eine langfristige aktive Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in NÖ sehr begrüßen und sind die Letzten, die etwas dagegen hätten", bezieht sich Posset auf die Ankündigung Karners in dessen Aussendung. (Schluss)

FSG, 26. März
2004
Nr. 37

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