LR Schwärzler: Asylwerberquote zum 1.5. nicht übernehmbar

Bemühungen, Quartiere zu finden, laufen

Bregenz (VLK) - Die vom Innenministerium vorgegebene Quote
von rund 300 bis 400 Asylwerbern, die das Land Vorarlberg zusätzlich aufzunehmen hätte, kann nach Ansicht von Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler nicht übernommen
werden. Die Caritas ist zwar gemeinsam mit dem Land und den Gemeinden bemüht, entsprechende Quartiere zu finden, doch
in dieser Anzahl ist dies auf Grund der besonderen
Verhältnisse in Vorarlberg nicht möglich. ****

Schwärzler: "Ich habe beim Innenministerium deutlich
deponiert, dass Vorarlberg nich im Stande und auch nicht
bereit sein wird, zum 1. Mai die vom Bund vorgegebene Quote
von ca. 700 Asylwerbern zu übernehmen."

Für den Sicherheitslandesrat ist entscheidend, dass die
derzeit bereits im Land befindlichen Asylwerber in die Verteilungsquote des Bundes eingerechnet werden. "Das Land Vorarlberg bekennt sich dazu, wie in der 15a-Vereinbarung vorgesehen, für die nicht im Land unterzubringenden
Asylwerber einen Anteil von 40 Prozent an
Ausgleichszahlungen an den Bund zu leisten", betont
Schwärzler.
(ad/gw,nvl)

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