VP-Pfeiffer: Flächenwidmung Hohe Warte ein gelungener Kompromiss

Döbling bleibt dennoch Stiefkind der SP-Stadtverwaltung

Wien( VP-Klub)" Die neue Flächenwidmung im Bereich der Hohen Warte und den Parkplätzen der Vienna ist ein gelungener Kompromiss", so der Döblinger VP-GR Komm.Rat Gerhard Pfeiffer. "Die Ansprüche von Anrainern, des Fußballvereines Vienna, der Gemeinde Wien als Eigentümer und der Projektanten konnten sinnvoll auf einander abgestimmt werden. So konnte eine umweltschonende Nutzung erreicht werden."

Die durch einen eher ungewöhnlichen PPP- ( privat public partnership) Deal zwischen Sportamt, dem Sportklub Vienna und der Errichtungs- und Betreibergesellschaft Hohe Warte aber auch durch Anrainerproteste ins Gerede gekommenen Projekte auf den Parkplätzen der Vienna hätten nun durch eine behutsame Widmung eine sinnvolle Synthese der Wünsche ergeben.

Den Ansprüchen der Anrainer auf mehr Grün und Freiraum für die Jugend werde ebenso Rechnung getragen wie auch Parkplätze erhalten blieben. Durch eine von VP-GR Pfeiffer angeregte neue Verkehrsorganisation werde anstelle der befürchteten Mehrbelastung durch den Individualverkehr sogar eine Verringerung des Durchzugsverkehrs erreicht.

Viele neue Sportanlagen - 25 Anlagen auf dem Grundstück der Vienna werden neu errichtet - stehen künftig teils frei zugänglich, teils im Rahmen des Vereines, der Jugend und der sportlichen Bevölkerung zur Verfügung. Dafür habe sich Bezirksvorsteher Tiller und die Döblinger Bezirksvertretung eingesetzt.

Pfeiffer: "Der seit Jahrzehnten existierende Schandfleck, der das Bezirksbild empfindlich gestört hat, wird einer moderaten Bebauung mit viel Grün dazwischen weichen. Ein Bürohaus wird zusätzliche Arbeitsplätze in unseren ohnedies arbeitsplatzarmen Bezirk bringen. Zu bemängeln ist aber, dass die Mittel für die Errichtung eines Parks von der Stadt Wien nicht zur Verfügung gestellt werden, obwohl das Steueraufkommen des Bezirkes sicherlich über dem Durchschnitt liegt" kritisiert Pfeiffer. "Aber wir Döblinger sind es ja gewöhnt, dass wir die Verbesserung unserer Standorte gegen unser wertvolles Gut, nämlich gegen unverbauten Grund und Boden, eintauschen müssen. Das ist beim konkreten Projekt der Fall, aber auch bei der Errichtung von gepflegten Grünflächen und einem neuen Bezirksamt, das ebenfalls zur Diskussion steht. So wie bei öffentliche Verkehrsmitteln, der Erhaltung von Wahrzeichen - wie dem Kahlenberg oder der Höhenstrasse - und bei der Verkehrsorganisation, zum Beispiel der Gürtelkreuzung mit der Döblinger Hauptstrasse, bleibt Döbling ein Stiefkind der SPÖ-Stadtregierung".

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Wien, Rathaus
Pressestelle
4000-81913

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0007