Landauer fordert Garantie über Finanzierung von Pflegemilliarde!

Ankündigung von BM Häupl unglaubwürdig

Wien, 2004-03-26 (fpd) –Die sofortige Garantie für die Bereitstellung der von den Freiheitlichen geforderten und von Bürgermeister Häupl versprochenen Pflegemilliarde forderte heute die Gesundheitssprecherin der Wiener FPÖ, Stadträtin Karin Landauer, im Rahmen der Sitzung des Wiener Gemeinderates. „Dass der Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl wirklich was verändern will, ist jedenfalls in höchsten Maße unglaubwürdig.“

Landauer wies darauf hin, dass Wien das einzige Bundesland sei, wo es alle paar Jahre einen Pflegeskandal gebe. „Seit dem Gemeinderatsbeschluss „Hilfe im hohen Alter“ ist fast nichts geschehen. Die von Häupl angekündigte Pflegeoffensive kommt viel zu spät. Wenn man jetzt mit einer Ausbildungsoffensive beginnt ist das zwar gut, diese dauert jedoch 3 Jahre, Schließlich stehen wir vor medizinischen und sozialen Herausforderungen und dafür brauchen wir genügen Personal. Die Pflegebombe tickt. Wenn sie nicht entschärft wird, könnte sie jeden bzw. jede von uns treffen“

Die FP-Stadträtin kritisierte im Zuge der Debatte die seit Jahren bekannte Ungleichbehandlung bei Akut-Betten. „Patienten werden nach dem Sozialhilfegesetz behandelt, müssen ihre Eigentumsverhältnisse offen legen und werden damit zum Pflegefall. Zukünftig müssen alle gleich nach dem Krankenanstaltengesetz gleichbehandelt werden“.

Abschließend verwies Landauer auf die mangelnde Entlohnung für Menschen in Pflegeberufen. Im Dezember habe man die Geriatriezulage bejubelt, erst jetzt werde sie ausbezahlt. Ebenfalls müsse man Visionen für Pflegepersonal, dass durch die jahrelange Schwerstarbeit gesundheitliche Probleme bekommen habe, entwickeln, um es zielgerichtet einsetzen zu können. (Schluss) lb

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