Anrainer-Aufstand gegen Parkplatzraub durch die ÖVP-Innere Stadt

SP-BV Stv. Niedermühlbichler kritisiert neu geschaffene reservierte Parkplätze rund ums Parlament

Wien (SPW-K) - Rund ums Parlament sind in einer Nacht und Nebel-Aktion rund 50 Parkplätze für die Anrainer verschwunden. "Wegen der Sanierung der Parlamentsrampen sind die Parkplätze für Parlaments-Mitarbeiter links und rechts der Rampen gesperrt. Um Platz für diese Autos zu schaffen, sind in der vergangenen Nacht in den umliegenden Straßenzügen Halteverbote eingerichtet worden, in denen nur Parlamentarier parken dürfen. Zahlreiche erboste Anrainer haben bereits bei mir angerufen und sich beschwert", erklärt der SP-Bezirksvorsteher Stellvertreter der Inneren Stadt, Georg Niedermühlbichler.

Der Einrichtung dieser Halteverbotszonen zum Nachteil der Bevölkerung hat ein Vertreter des VP-Bezirksvorstehers zugestimmt. Niedermühlbichler wundert sich über die Kehrtwendung der ÖVP: "Noch vor zwei Jahren hat sich der Verkehrssprecher der Bezirks-VP Ludwig Pichler, mit Händen und Füßen gegen reservierte Parkplätze für Parlamentarier ausgesprochen. Jetzt, wo die ÖVP den ersten Parlamentspräsidenten stellt, hat Pichler offensichtlich seine Bedenken vergessen und brav dem Parkplatzraub zugestimmt", kritisiert Niedermühlbichler die Wankelmütigkeit Volkspartei. Der SP-Bezirksvorsteher Stellvertreter befürchtet, dass die Parkplätze auch nach Bauende den Parlamentariern vorbehalten bleiben. Die Flanken der Parlamentsrampen sollen nämlich autofrei bleiben. (Schluss)

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