BAUMGARTNER-GABITZER UND GRILLITSCH: WIR NEHMEN DIE PROBLEME DER BÄUERINNEN UND BAUERN ERNST

Jung-Bäuerinnen trafen ÖVP-FPÖ-Mitglieder des Unterausschusses Tierschutz im Parlament - SPÖ und Grüne an Gespräch mit Bäuerinnen offenbar nicht interessiert

Wien, 26. März 2004 (ÖVP-PK) Wir nehmen die Probleme der Bäuerinnen und Bauern ernst, sagte heute, Freitag, ÖVP-Verfassungssprecherin Abg. Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer anlässlich eines Zusammentreffens mit Jung-Bäuerinnen zum Thema Tierschutz vor der ersten Sitzung des Unterausschusses Tierschutz im Parlament. Die Bauernvertreterinnen Ida Steininger aus Gföhl und Ing. Elisabeth Musser aus Unterau im Mostviertel brachten dabei den Tierschutzsprechern der Regierungsparteien, ÖVP-Abg. Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer und FPÖ-Abg. Klaus Wittauer sowie ÖVP- und FPÖ-Mitgliedern des Unterausschusses ihre Bedenken und Anliegen für ein Tierschutzgesetz vor. Die Bäuerinnen zeigten sich allerdings bitter enttäuscht darüber, dass von SPÖ und Grüne keine Vertreter/-innen anwesend waren. ****

Dem Tierschutz komme große Bedeutung zu. Es sei wichtig, jetzt ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz zu machen. "Wir werden weiter kämpfen, um ein vernünftiges und nachvollziehbares Gesetz realisieren zu können", sagte Baumgartner-Gabitzer und bedauerte, dass SPÖ und Grüne keine Zeit für das heutige Gespräch mit engagierten Bäuerinnen gefunden haben . "Hier zeigt sich, wer wirklich die Interessen der Bauern vertritt", so Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch, Mitglied im Unterausschuss Verfassung.

ENTSCHEIDUNGEN NICHT NUR AM GRÜNEN TISCH TREFFEN

Hätten die Grünen die Bedenken und Wünsche der Bäuerinnen heute angehört, würden sie wohl nicht die bäuerliche Bevölkerung als Tierquäler verunglimpfen wollen, so Baumgartner-Gabitzer zu den Äußerungen der Grünen Tierschutzsprecherin Brigid Weinzinger. "Wir wollen praktikable Lösungen im Sinne der Tiere und der Tierhalter. Wir dürfen Entscheidungen darüber nicht nur am grünen Tisch treffen."

Hinsichtlich des Antrags von SPÖ-Abg. Günther Kräuter, den Bundeskanzler als Auskunftsperson in den Unterausschuss laden zu wollen, stellte Baumgartner-Gabitzer fest: "Das ist grundsätzlich wohl eine Themenverfehlung. Wir wollen den Tierschutz sachlich diskutieren und nicht - wie Herr Kräuter - daraus offensichtlich Polemiken ableiten." Sachlich zuständig wären in diesem Fall zudem die Gesundheits- und der Landwirtschaftsminister. "Wenn man schon diskutieren will, dann mit diesen - aber das müsste auch ein Herr Kräuter wissen", so die ÖVP-Tierschutzsprecherin.

PRAXISTAUGLICHKEIT MUSS GEWÄHRLEISTET SEIN

Wichtig sei für ihn, Grillitsch, dass die Praxistauglichkeit des Tierschutzgesetzes gewährleistet sei: "Dafür werden wir sorgen." Aus diesem Grund sei es wichtig, mit Praktikern und auch vor Ort den Kontakt aufzunehmen, wie dies die ÖVP praktiziere. Er hoffe, auch die SPÖ und die Grünen von der Wichtigkeit eines bundeseinheitlichen Tierschutzgesetzes für die notwendige Zwei Drittel-Mehrheit zu überzeugen.

Die ÖVP-Abg. Anna Höllerer, selbst Bäuerin, dankte abschließend den anwesenden Bäuerinnen für ihr Kommen und zeigte sich überrascht, dass es SPÖ und Grünen offenbar nicht wichtig genug war, das Gespräch mit den Bäuerinnen zu suchen.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0003