Renovierung der Kathedrale zum Hl. Nikolaus

Wien (OTS) - "Die russisch-orthodoxe Kirche ist im Laufe der Zeit
zu einem Wahrzeichen Wiens geworden, es ist daher erfreulich, dass sich die Stadt an der Instandhaltung des historischen Bauwerks beteiligt", sagte Freitag Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny bei der Präsentation der Renovierungspläne gemeinsam mit Architekt Wolfgang Zehetner und Erzpriester Wladimir Tyschuk.

Die russisch-orthodoxe Kathedrale zum Heiligen Nikolaus im 3. Wiener Gemeindebezirk wird in den nächsten Jahren umfassend saniert, die Stadt Wien steuert für die Sanierung der 1899 erbauten Kirche, die unter Denkmalschutz steht, Mittel aus dem Altstadterhaltungsfonds bei.****

Die Kirche wurde ursprünglich nach Plänen des St. Petersburger Architekten Grigorij Iwanowitsch Kolov in den Jahren 1893 bis 1899 als Botschaftskirche mit beträchtlichen Spenden durch Zar Alexander III. errichtet und hat unter den außerhalb Russlands erbauten Kirchen einen besonderen Stellenwert - sie besticht durch ihre Ausmaße, die architektonische Gestaltung, die Kostbarkeit der verwendeten Materialien und die Qualität der Ausführung.

Nicht zuletzt deshalb wurde die Kirche in der Vergangenheit auch immer wieder als Kulissen für Moskau-Szenen außerhalb Russlands verwendet.

Der Zentralbau ist in den traditionellen Formen der russischen Sakralarchitektur als Fünfkuppelkirche mit Zwiebelhelmen gehalten, das Innere kostbar mit aus orientalischem Zypressenholz geschnitzten Einrichtungen ausgestattet.

Von den geschätzten Gesamtkosten von rund 1,3 Millionen Euro werden 430.000 Euro durch den Altstadterhaltungsfonds übernommen. Die Restaurierungsarbeiten der Außenfassade wurden bereits im Herbst begonnen und werden zumindest bis Herbst 2005 dauern. (Schluss) sas

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