ARBÖ: Damit die Zeitumstellung nicht irritiert

Bis die "innere" Uhr umstellt ist, vergehen ein paar Tage

Wien (OTS) - In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren von zwei Uhr auf drei Uhr vorgestellt. Der Tipp des ARBÖ: Neben Armband-, Küchen-, Wohnzimmeruhren und Weckern wird oftmals auf die Uhr im Auto vergessen. Dies führt zu Irritationen der Autofahrer, die glauben eine Stunde zu früh unterwegs zu sein. Im größten Verkehrsaufkommen wird dann hektisch versucht, die Zeit richtig einzustellen.

   Dies kann sich jedoch als gefährlich erweisen, denn mit dem Absinken der Konzentration für den Verkehr steigt die Unfallgefahr, so die Warnung des ARBÖ. Am besten ist es, die Uhr schon am Samstag-Abend umzustellen. Übrigens: Wer nicht weiß, wie die Uhr umgestellt wird: Die Betriebsanleitung des Autos gibt darüber Auskunft.

Bis die "innere" Uhr umstellt ist, vergehen Tage

   "Eine einzige Stunde Zeitumstellung genügt, um den Körper aus dem Takt zu bringen", appelliert ARBÖ-Verkehrsmediziner Prof. Prim. Dr. Josef Nagler speziell an die Autofahrer.

   In Kombination mit der Frühjahrsmüdigkeit kann die Sommerzeitumstellung die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit der Lenker und Lenkerinnen beeinträchtigen. Dazu kommt, dass eine Stunde Schlaf fehlt. "Bis die innere Uhr umstellt ist, vergehen oft ein bis zwei Tage", gibt der ARBÖ-Verkehrsmediziner zu bedenken. Ausreichend Vitamine, frische Luft und Bewegung helfen, die Umstellung zu bewältigen. Wer müde ist und unter Kreislaufproblemen leidet, sollte kein Fahrzeug lenken. Ermüdete Menschen reagieren im Straßenverkehr wie Betrunkene: ihr Blickfeld ist eingeengt, sie schätzen Abstände und Entfernungen falsch ein und reagieren zu langsam.

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