Strache contra Strasser: Ganz Wien muß zu einer "Schutzzone" werden

"Lieb gemeint, aber so gut wie wirkungslos, Herr Innenminister"

Wien, 2004-03-26 (fpd) - Als "maximal einen Tropfen auf den heißen Stein" erachtet der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache die Einrichtung von 150 Meter großen bzw. kleinen "Schutzzonen" rund um Schulen, in denen der Drogenhandel erschwert werden solle. Das politische Ziel müsse vielmehr heißen, ganz Wien als "Schutzzone" zu erklären, so Strache.****

Das Platzverbot für Verdächtige komme einer Bankrotterklärung der Sicherheitspolitik Strassers gleich."Glaubt Strasser wirklich, dass eine Distanz von 150 Metern ausreicht, um den Drogenhandel effektiv zurückzudrängen? Dies führt nur zu einer Verlagerung des Drogenhandels mit geringfügiger örtlicher Änderung, ohne das Problem an der Wurzel zu packen, kritisierte Strache auch unter Bezugnahme auf aktuelle Zeitungskommentare, die diese Kritik teilen.

"Was wir benötigen, sind Permanent-Razzien, einen konsequenten Abschub von ausländischen Drogenhändlern, die Einführung von agents provocateurs als bewährte Verbrechensbekämpfungsmethode, spürbare Strafverschärfung für Drogenhandel, das Nicht-Tolerieren von "offenen Szenen" sowie wirksame und ausreichende Hilfe in Form von Entzugsangeboten für Süchtige. "Wer heute in Wien beispielsweise in der Opernpassage unterwegs ist, sieht wie beängstigend die Drogensituation bereits eskaliert. Da reicht keine kleine Schutzzonenpolitik, sondern nur ein kompromissloses Vorgehen gegen den ausufernden Drogenhandel. Lieb gemeint, aber so gut wie wirkungslos, Ihre Schutzonen", so Strache in Richtung Strasser. (Schluß) HV nnnn

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