Angelika Hofer - eine Frau für die Demokratie

Wien (OTS) - Noch bis kommenden Montag (29.3.) findet das
"Pensions - Volksbegehren" statt. Wer sorgt aber für einen reibungslosen Ablauf? Wer sind jene, die freiwillig auf den Bezirksämtern ihren Dienst versehen? Wer sorgt dafür, dass die Wienerinnen und Wiener ihr demokratisches Recht nützen können? Eine der vielen Freiwilligen ist Angelika Hofer. Ein Portrait:

"Man kommt mit den Menschen ins Gespräch"

Angelika Hofer ist 40 Jahre alt und arbeitet in der Pflegegebührenverrechnung im Wilhelminenspital. Doch jetzt steht sie bereits das vierte Mal im Dienste der Demokratie. Sie ist eine der vielen Freiwilligen, die auf den Bezirksämtern für den reibungslosen Ablauf des "Pensions-Volksbegehrens" sorgen.

Einige Monate vor einem Volksbegehren geht ein Rundschreiben durch die Wiener Magistratsabteilungen. Jeder der möchte, kann sich für eine Einschreibungsstelle melden. Laut Frau Hofer ist der Andrang groß. "Es ist eine Abwechslung zum Beruf und man kommt mit den Menschen ins Gespräch", erklärt sie. Dass sie auch auf ein Wochenende verzichten muss, stört sie nicht weiter: " Meine Familie hat sich daran gewöhnt und ich freue mich jedes Mal aufs Neue". Angelika Hofer versieht ihren "demokratischen Dienst" mit zwei Kolleginnen meistens von Montag bis Montag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Eingespielte Teams werden gerne wieder genommen. So arbeitet sie mit ihren "Volksbegehren-Kolleginnen" schon das zweite Mal zusammen. Auf die Frage, ob sie ein intensiveres Verhältnis zu demokratischen Ereignissen hätte, als andere Menschen, muss sie lachen: " Man passt genau auf wie ein Volksbegehren beworben wird und liest sich auch die Zeitungen genauer durch. Manche denken, es nütze eh nichts, so ein Begehren zu unterschreiben. Ich möchte es nicht missen", erklärt sie.

"Siehst Traudl? Olles gespeichert - der gläserne Mensch!"

Eines ist auch für den "Profi" Angelika Hofer neu - die Online-Wählerevidenz. Für sie und ihre Kolleginnen hat sich jetzt vieles vereinfacht. Zum ersten Mal kann man den gemeldeten Hauptwohnsitz online erfragen. "Das erspart eine Menge Zettelwirtschaft und Zeit Es läuft alles sehr gut", erzählt sie. Den meisten Menschen falle die neue Methode gar nicht auf. Das manche die "neue Technik" doch kritisch beäugen, zeigt sich, als zwei ältere Damen zum Unterschreiben ihre etwas vergilbten Ausweise vorlegen und meinen:"Siehst Traudl? Olles gespeichert - der gläserne Mensch!".

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