"Magna Power Train": Großer Erfolg für SozialdemokratInnen bei Betriebsratswahl

Betriebsratsvorsitzender Planinschitsch: "Denkzettel für schwarz-blaue Regierung"

Graz/Wien (FSG) - Die Betriebsratswahlen bei Magna Power Train in Lannach bei Graz endeten gestern, Donnerstag, mit einem fulminanten Erfolg für die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG). Gingen bei der vergangenen Wahl acht von zwölf Mandaten an die SozialdemokratInnen, konnte dieser Erfolg diesmal bei 13 zu vergebenden Mandaten noch weiter ausgebaut werden. Bei der gestern zu Ende gegangenen Wahl entfielen elf Mandate auf die Liste der FSG und nur zwei Mandate auf die "Liste Mitarbeiter", die als zweite Fraktion kandidierte. Insgesamt waren 907 Menschen wahlberechtigt und die Wahlbeteiligung lag bei 82 Prozent.++++

Durch den Verlust der Mandate bei der "Liste Mitarbeiter", die sich aus einem interessanten Gemisch aus Kommunisten, ÖVP-nahen und freiheitlichen KandidatInnen zusammensetzte, haben die Freiheitlichen nun keinen Sitz mehr im Betriebsrat. "Das ist ein mehr als deutlicher Denkzettel für die Politik der Regierung", so der Betriebsratsvorsitzende Walter Planintschitsch. "Schon bei den Protestmaßnahmen der Gewerkschaft, an denen wir uns beteiligt haben und bei den Betriebsversammlungen war der Unmut gegen die Belastungspolitik deutlich zu spüren. Und dieses Ergebnis ist der Ausdruck des Ärgers."

"Gleichzeitig ist das Ergebnis aber auch ein Beweis für die gute Arbeit des Betriebsrats in den vergangenen Jahren. Eine Arbeit, die die Menschen in den Vordergrund stellt und deren Probleme ernst nimmt", meint Planintschitsch weiter. "Der Erfolg gibt uns auch Kraft, weiterhin im Sinne der Beschäftigten zu arbeiten und deren Rechte zu verteidigen", so der Betriebsratsvorsitzende abschließend. (ew)

FSG, 26. März
2004
Nr. 35

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