ÖAMTC: Höhere Strafen in Deutschland für Autolenker mit dem Handy am Ohr

40 Euro und ein Strafpunkt kostet das verbotene Telefonat ab 1. April

Wien (ÖAMTC-Presse) - Die "Gebühren" für das Telefonieren ohne Freisprechanlage im Auto werden in Deutschland teurer. Wer ab 1. April hinter dem Lenkrad mit dem Handy am Ohr erwischt wird, muss statt 30 Euro in Zukunft 40 Euro bezahlen. "Telefonieren ohne Freisprechanlage wird in Deutschland nicht mehr als ein Fahrlässigkeitsdelikt gesehen sondern als Vorsatztat. Damit ist auch verbunden, dass der Autolenker mit einem Punkt in der Verkehrssünderkartei rechnen muss ", warnt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer.

In der deutschen Verkehrssünderkartei können auch Österreicher mit Strafpunkten belegt werden. Ab einem Kontostand von 18 Punkten wird der Lenker mit einem Fahrverbot für Deutschland bestraft. Abgesehen davon, sollten österreichische Verkehrssünder beachten, dass es ein Vollstreckungsabkommen mit Deutschland gibt und man sich vor eine Geldstrafe nicht drücken kann. "Bei Verkehrsdelikten von Österreichern in Deutschland wird ab einer Strafhöhe von 25 Euro die Heimatbehörde tätig und treibt die Geldbuße ein", sagt Hoffer.

Aus für "Elefantenrennen"

In Deutschland werden ab 1. April auch die sogenannten "Elefantenrennen" verboten, das heißt gegenseitiges Überholen von Lkw mit zu geringem Geschwindigkeitsunterschied wird bestraft. "Eine ähnliche Lösung ist auch für Österreich dringend notwendig", fordert der ÖAMTC-Jurist. In Deutschland müssen Lkw-Lenker, die mit einem zu geringen Geschwindigkeitsunterschied überholen, mit einer Strafe von 40 Euro und einem Punkt in der Verkehrssünderkartei rechnen.

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ÖAMTC-Pressestelle/Michael Holzinger

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