Rennhofer: Windkraft ermöglichen, Wildwuchs eindämmen

Niederösterreich schafft Rahmenbedingungen beim Bau von Windkraftanlagen

St. Pölten (NÖI) - Mit der vom NÖ Landtag beschlossenen Neuregelung für die Errichtung von Windkraftanlagen steht nun erstmals eine klare gesetzliche Grundlage in diesem in den vergangenen Monaten immer umstritteneren Bereich zur Verfügung. Sie soll eine positive Entwicklung der ökologischen Windkraft weiterhin ermöglichen, und gleichzeitig den zunehmenden Wildwuchs einzelner Windräder eindämmen. Bei der Errichtung von Windkraftanlagen müssen künftig zum Schutz der Anrainer Mindestabstände eingehalten werden:
1.200 Meter zu gewidmetem Wohnbauland, 750 Meter zu landwirtschaftlichen Wohngebäuden und erhaltenswerten Gebäuden im Grünland sowie im Falle von Gemeindegrenzgebieten zwei Kilometer zu gewidmetem Wohnbauland, welches nicht in der Standortgemeinde liegt, stellt LAbg. Franz Rennhofer fest.****

Außerdem muss im Gebiet eine Mindestleistungsdichte von 220 Watt pro Quadratmeter in 70 Meter über dem Boden erreicht werden. Mit diesem Wert soll verhindert werden, dass Windräder an Stellen errichtet werden, wo es von der Windleistung keinen wirtschaftlichen Sinn hätte, so Rennhofer.

Mit derzeit 153 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 168 Megawatt beweist Niederösterreich einmal mehr seinen Platz als Umweltland Nummer eins. Wir werden auch künftig dafür sorgen, dass der Umweltschutz und die Erzeugung von ökologischer Energie bestmöglich gefördert wird, betont Rennhofer.

Rückfragen & Kontakt:

VP Niederösterreich
Abt. Presse
Tel.: 02742/9020-140
http://www.vpnoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV0001