Kindergärten und Volksschulen arbeiten enger zusammen

Kinder werden noch besser "von einer Hand in die andere" begleitet

Götzis (VLK) - Die erste gemeinsame landesweite Tagung von Kindergarten- und Volksschulleiterinnen und –leiter
gestern, Mittwoch, in Götzis war ein voller Erfolg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befassten sich mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen im Bereich des
frühkindlichen Lernens. Landesrat Siegi Stemer präsentierte
den neuen Folder "Von einer Hand in die andere. Von der vorschulischen zur schulischen Bildung". ****

Vielseitige Tätigkeiten fördern die Hirnentwicklung und
gerade im frühen Kindesalter sind die Lernmöglichkeiten phänomenal, erläuterte Willi Stadelmann, der Direktor der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz, Luzern, in seinem
Referat: "Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass eine
möglichst frühe Förderung von Kindern in Sprachen, Musik, Gestalten, Bewegung, sozialem Verhalten und anderem die Lernfähigkeit ein Leben lang positiv beeinflusst."
Stadelmann verwies auf die Bedeutung des Elternhauses und
betonte, "dass die systematische vorschulische Förderung,
wie sie in den Vorarlberger Kindergärten gemacht wird, außerordentlich wichtig ist".

Landesrat Stemer: "Das größte Anliegen ist uns, die
Kinder auf ihrem persönlichen Bildungsweg gut zu begleiten
und sie optimal zu fördern." Eine große Bedeutung habe
dabei der Übergang vom Kindergarten in die Volksschule.

"Von einer Hand in die andere" lautet das Motto, unter
dem Eltern gründlich informiert, Kontakte vor Ort gefördert
und die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus, Kindergarten
und Schule gefördert werden soll. Der neue Folder, der über
die Bedeutung der vorschulischen Bildung und die Arbeit im Kindergarten informiert, wird allen Eltern bei der Kindergarteneinschreibung überreicht werden.
(gw/am,nvl)

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