SPÖ-Scheed: Behauptung der Wiener ÖVP über den WAFF völlig aus der Luft gegriffen

Wien (SPW-K) - "Völlig aus der Luft gegriffen ist die wiederholte Behauptung der Wiener ÖVP, dass rund 40 Prozent der eingesetzten Budgetmittel des Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (WAFF) für die Verwaltung ausgegeben werden. Der Overheadanteil des WAFF liegt in Wirklichkeit bei knapp 10 Prozent. Entgegen besseren Wissens werden die in den Maßnahmen des WAFF beschäftigten MitarbeiterInnen immer wieder der Verwaltung zugerechnet. Gerade in diesen Bereichen führt der WAFF systematische Evaluierungen der verschiedenen Initiativen und Projekte durch, die selbstverständlich auch den ÖVP-Vertretern im Kuratorium des WAFF zur Verfügung stehen", stellte Donnerstag SPÖ-Gemeinderat Norbert Scheed in einer Aussendung im Pressedienst der SPÖ Wien fest.

Geradezu zynisch sei, so der Mandatar weiter, der Vorwurf, der WAFF betreibe immer mehr klassische Sozialpolitik statt aktive Arbeitsmarktpolitik. Scheed: "Es ist die verfehlte Wirtschafts- und Sozialpolitik der Bundesregierung, die immer mehr Menschen in die Armutsfalle treibt. Die Maßnahmen des WAFF für arbeitslose Jugendliche, für WiedereinsteigerInnen, für Frauen, für ältere ArbeitnehmerInnen, für Opfer von Insolvenzen - um nur einige zu nennen - bieten konkrete Hilfe an und machen neue Chancen möglich. Und selbst im ureigensten Aufgabenbereich der Arbeitsmarktpolitik, der Arbeitsvermittlung, hat Wien sich bereit erklärt, für die dem AMS Wien fehlenden Personalressourcen einzuspringen. Mit zusätzlich 1 Million Euro startet der WAFF im März ein regionales Vermittlungsservice in Kooperation mit dem AMS Wien. Im Gegensatz zum Bund lässt Wien die ArbeitnehmerInnen nicht im Regen stehen!", schloss Scheed. (Schluss)

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