Matznetter: Schaffung einer Zentralbehörde führt zu keinen Einsparungen

Wien (SK) Es sei interessant, wenn sich die Regierungsparteien immer für "Dezentralisierung, Flexibilisierung und Liberalisierung" aussprechen und dann, im Gegensatz zu dem, was längst "Mainstream" sei, würden letztendlich "Zentralbehörden" geschaffen, die "zentral die Bedürfnisse des Bundes und aller Dienststellen" durchführen sollten, kritisierte SPÖ-Budgetsprecher Christoph Matznetter am Donnerstag im Nationalrat in Zusammenhang mit dem Buchhaltungsagenturgesetz. Wenn man im Ausschuss Banalitäten abfrage, die geklärt werden müssen, wie etwa "was passiert eigentlich bei der Buchführung, würden die Belege dann zentral transportiert?" werden zudem unterschiedliche Antworten gegeben, fuhr Matznetter fort und fasste schließlich zusammen, dass nicht einmal die "grundsätzlichen Zielsetzungen" eingehalten werden. "Statt der Schaffung neuer Agenturen mit neuen Dienstposten und neuen Leitern wäre es sinnvoll gewesen, die Elektronik auszubauen und nicht immer darauf zu schauen, neue Agenturen mit neuen Leitern zu bestellen." **** (Schluss) gg

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