Tumpel verlangt Recht auf Förderuntericht in der Schule

Von Elternvertretern präsentierte Studie unterstützt AK-Forderungen

Wien (AK) - "Die Regierung muss endlich etwas für den Förderunterricht in der Schule tun", verlangt AK Präsident Herbert Tumpel, "für die Eltern ist es nicht zumtbar, dass sie für den Schulerfolg ihrer Kinder immer öfter in die eigene Tasche greifen müssen." Das bestätigt für Tumpel die heute von Elternvertretern präsentierte Studie über die Nachhilfekosten aufs Neue. "Besonders dramatisch finde ich, dass kaum mehr Nachilfeunterricht von den Schulen selbst geleistet werden kann", kritisiert Tumpel. Eine Studie der AK Bildungsexperten kam vor gut einem halben Jahr zu ähnlichen Ergebnissen. Tumpel verlangt von der Regierung ein Recht auf Förderunterricht für jeden Schüler, wenn im Frühjahr die Frühwarnungen vor einem negativen Jahresabschluss hinausgehen - dafür müsse ein zweckgebundenes Stundenkontingent eingerichtet werden. Gleichzeitig müssten die Lernbedingungen allgemein besser werden: Das Bildungsbudget darf nicht länger eingefroren bleiben, und in den Klassen sollen nicht mehr als durchschnittlich 25 Schüler sitzen müssen. Laut Berechnungen der AK Experten werden die Mehrkosten dafür allein dadurch hereingebracht, dass es durch bessere Förderung weniger Klassenwiederholungen gibt. Tumpel: "Bildung ist die wichtigste Investition in die Zukunft unser Jungen und des Landes. Die Regierung muss mehr dafür tun."

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