Lopatka: Braucht Heinz Fischers Gewissen keine Meinung?

Fischer soll auf fünf Fragen antworten

Wien, 25. März 2004 (ÖVP-PK) "Einmal mehr hat Heinz Fischer keine klare Antwort auf essenzielle Fragen gegeben", kritisierte ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Reinhold Lopatka. "Jemand, der plakatiert, anständig zu sein und ein Gewissen zu haben, dem sollte es leichter fallen, eine Meinung zu wichtigen Fragen zu haben. ****

Bei fünf Fragen blieb Heinz Fischer auch heute Antworten schuldig:

1. Ist es anständig, nach 25 Jahren seine Parteifunktionen zurückzulegen und die eigene Partei in so einer veritablen Krise im Stich zu lassen? 2. Wozu mahnt Heinz Fischer sein Gewissen, wenn langjährige SPÖ-Sympathisanten wie Andre Heller oder Johannes Mario Simmel öffentlich mit der SPÖ abschließen und abrechnen? 3. War Heinz Fischer, so wie SPÖ-Vorsitzender Gusenbauer, von der Absicht der Kärntner SPÖ-Freunde informiert, mit Jörg Haider, der in der Fischer-Vranitzky-Doktrin zum Buhmann der Republik gemacht wurde, plötzlich eine politische Ehe einzugehen? 4. Wie beurteilt Heinz Fischer die Aufregung in der Sozialistischen Internationale, in der er lange führend tätig war, zur SPÖ-FPÖ-Koalition in Kärnten? 5. Kann man wirklich gleichzeitig ein gutes Gewissen und keine Meinung haben?

"Ich hoffe und nehme an, dass Heinz Fischer in der Lage und willens ist, zu diesen fünf einfachen Fragen seine Meinung zu äußern", so Lopatka.

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