ELLMAUER: IN DER THERMISCHEN SANIERUNG LIEGT DIE EINSPARUNG

Wien, 25. März 2004 (ÖVP-PK) "Um dem großen Kyoto-Ziel näher zu kommen, sind viele kleine Schritt notwendig", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. Matthias Ellmauer. Mit dem gestern im Nationalrat beschlossenen Emissionszertifikategesetz wurde wieder ein solcher Schritt gesetzt. Wie im Umweltausschuss so ist aber auch im Bautenausschuss die CO2-Reduzierung ein wichtiges Thema. "Eine Initiative zur Förderung der thermischen Sanierung ist weit fortgeschritten", erinnert Ellmauer an Berechnungen des Umweltbundesamtes, das im Bereich "Raumwärme" ein Gesamt-Einsparungsziel von 4,84 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent vorgibt. "Anreizfinanzierungen im Rahmen der Wohnbauförderung sind somit bei der thermischen Gebäudesanierung, bei der Effizienzsteigerung von Heizungssystemen und beim Umstieg auf CO2-ärmere und erneuerbare Energieträger unumgänglich." ****

Bis in die 80er Jahre wurde bei der Gebäudeerrichtung kaum auf thermische Isolierung geachtet. Seit einigen Jahren stagniert der Bedarf an Neubauten. "Umso wichtiger ist es, bei der Althaussanierung auf umweltschonende Aspekte zu achten", betont Ellmauer. Neben der thermischen Sanierung sieht der ÖVP-Abgeordnete auch in der Umstellung der Heizungssysteme auf Biomasseanlagen einen wichtigen Motor sowohl für den Klimaschutz als auch für die Bauwirtschaft. "Wenn wir ganze Ortschaften mit Energie aus Holz versorgen, ist das ein wichtiger Impuls für den ländlichen Raum und ein zusätzliches Betätigungsfeld für Gewerbetreibende und Landwirte."

"Wir werden beim Kyoto-Ziel aber nur dann ankommen, wenn wir auch im Verkehrsbereich Maßnahmen setzen", verweist Ellmauer auf den 42-prozentigen Anstieg der CO2-Emissionen allein in diesem Bereich. "Der Einbau von Partikelfiltern bzw. Partikelkatalysatoren wird kommen müssen."
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