Schasching: "Es geht um eine sinnvolle Gesundheitspolitik für alle Österreicherinnen und Österreicher"

Wien (SK) "Das Arzneimittelgesetz in dieser Form ist nicht
der Weisheit letzter Schluss", sagte SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching am Mittwoch im Parlament. Gerade die Ankündigungen der Gesundheitsministerin, die immer wieder die Bedeutung der Bewegung betone, stehe im Widerspruch zum Tun und Handeln der Regierung, die in der Vergangenheit beispielsweise Turnstunden gekürzt habe. "Es würde konkreter Maßnahmen und nicht nur schöner Ankündigungen bedürfen", kritisierte Schasching.****

Gemeinsam mit SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser habe sie ein Förderungsprogramm im heurigen europäischen Jahr der Erziehung durch Sport ausgearbeitet. Wichtige Punkte darin seien eine tägliche Turnstunde und mehrere Einheiten der Bewegung über den ganzen Tag verteilt, führte Schasching aus.

"Der Umgang mit den Anträgen der SPÖ stimmt mich nachdenklich. Die Reaktion ist: Ablehnung, Vertagung und Verzögerung", kritisierte Schaschnig. Gerade im Bereich der Kinder-und Jugendheilkunde sei Gefahr in Verzug. "Es ist mir unverständlich, warum den Anträgen nicht zugestimmt wurde", hielt Schasching fest. Es schade auch dem Ansehen des Hohen Hauses, wenn Anträge der Opposition nur dann aufgegriffen werden würden, wenn es um persönliche Betroffenheit von Abgeordneten des Hauses (Lichtenegger) gehe, so Schasching abschließend. (Schluss) js

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