Burgstaller unterzeichnete Pensions-Volksbegehren

Wien (SK) "Die Pensionsreform 2003 trifft viele Menschen unvorbereitet und hart. Daher unterstützt die Salzburger SPÖ das Pensions-Volksbegehren", sagt Salzburgs SPÖ-Vorsitzende und designierte Landeshauptfrau Gabi Burgstaller heute Donnerstag. Am vierten Tag des Volksbegehrens macht Burgstaller auf einen weiteren typischen Fall eines Pensionsverlierers aufmerksam. Der Salzburger Gerhard G., der mit 15 Jahren zu arbeiten begonnen hatte, könnte nach alter Rechtslage mit 61,5 Jahren am 1. August 2004 in Pension gehen. "Durch die Pensionsreform 2003 muss Herr G. länger arbeiten, dafür bekommt er nachher weniger Pension", beschreibt Gabi Burgstaller die "absurden Auswirkungen der schwarz-blauen Pensionspolitik". ****

Konkret: Gerhard G. muss nach dem neuen Pensionsrecht zwei Monate länger arbeiten und bekommt statt 1.171 Euro Bruttopension nur mehr 1.035 Euro heraus. Das ist ein Minus von 11,59 Prozent. Durch die Deckelung der Pensionsverluste auf 10 Prozent wird die Pension von Herrn G. letztlich 1.054 Euro betragen, um 117 Euro weniger als nach der alten Regelung - und das nach mehr als 46 Arbeitsjahren, kritisiert Burgstaller.

"Auch dieses Beispiel zeigt klar, wie ungerecht die Pensionspolitik der Bundesregierung ist. Nur die SPÖ hat bislang ein Pensionsmodell vorgelegt, das eine langfristige Sicherung der Pensionen und die Harmonisierung der Pensionssysteme vereinen kann", steht für Salzburgs designierte Landeshauptfrau fest. (Schluss) wf/mp

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