Bis Ende 2005 werden über 500.000 Wohnungen neu bezogen

Agentur andrea.baidinger bauen wohnen immobilien kommunikation präsentiert neueste Studie über Wohn- und Lebenswelten der Österreicher

Wien (OTS) - Acht Prozent der ÖsterreicherInnen planen innerhalb der nächsten zwei Jahre einen Wohnungswechsel. "Das bedeutet, dass rund 500.000 Wohnungen bis Ende 2005 neue Bewohner bekommen oder neu bezogen werden", erklärt Immobilienexpertin Andrea Baidinger auf Basis einer aktuellen Studie der Agentur andrea.baidinger bauen wohnen immobilien kommunikation, in Zusammenarbeit mit dem Gallup-Institut. Bei einem durchschnittlichen Wohnungsaufwand von 320 Euro pro Monat in Österreich (Zahlen 2002) bedeutet das, dass ein jährliches Umsatzvolumen von zwei Milliarden Euro neu verteilt wird

Trend zur Miete - 60% der Frauen bevorzugen diese Wohnform

In der aktuellen Wohn-Studie bestätigt sich zudem der Trend zur Miete, 52 Prozent wollen künftig zur Miete wohnen. Besonders ausgeprägt ist dieser Wunsch bei Frauen - 60 Prozent tendieren bei einem Wohnungswechsel zu einer Mietwohnung oder zumindest einem gemieteten Haus. Bei Männern ist Miete mit insgesamt 43 Prozent geringer bewertet. Baidinger: "Frauen treffen in den Familien die meisten Entscheidungen, wenn es ums Wohnen geht, sie wirken deshalb sicher als Katalysatoren der neuen Entwicklungen. Nur 19 Prozent der Frauen bevorzugen ein eigenes Haus, 17 Prozent eine Eigentumswohnung.

Der Schwerpunkt der "Übersiedlungsplaner" liegt bei den unter 30jährigen, 18 Prozent planen einen Wohnungswechsel. Zwischen 30-50 lassen sich die Österreicher häuslich nieder, sind in einer eher stabilen beruflichen Phase und/oder in der Phase der Familiengründung, hier planen 6 Prozent einen Wechsel. Aber noch 4 Prozent der über 50jährigen rechnen fix innerhalb der nächsten zwei Jahre mit einer neuen Wohnung. Am flexibelsten ist die Wiener Bevölkerung. 60 Prozent der Wiener können sich einen Wohnsitzwechsel aus beruflichen Gründen vorstellen. Gleich hinter Wien rangieren Tirol und Vorarlberg mit 46 Prozent auf den Plätzen zwei und drei.

Moderne Wohnformen positiv gesehen aber nur zögerlich angenommen

Moderne Wohnbaukonzepte, wie Wohnanlagen, die eigene Infrastruktur anbieten, Annehmlichkeiten wie Kinderbetreuung oder ein Ärztezentrum innerhalb der Anlage werden mehrheitlich positiv von der österreichischen Bevölkerung betrachtet. Begrüßt wird vor allem das bessere Kommunikations- und Infrastrukturumfeld für Familien wie auch für ältere Personen. Lediglich 15 Prozent würden aber in ein näher bestimmtes Wohnprojekt mit derartigen Angeboten auch einziehen wollen. Am höchsten sind die konkret positiven Antworten noch in Wien und Vorarlberg. Baidinger: "Diese beiden Bundesländer haben in den letzten Jahren sehr viel an innovativem Wohnbau und alternativen Wohnangeboten geleistet. Beide sind Vorreiter und diese Rolle wird von der Bevölkerung auch angenommen." Mit ungewohnten Dienstleistungen im privaten Leben müssen sich Herr und Frau Österreicher erst anfreunden. Was in anderen Ländern gang und gäbe ist - Einkaufshilfen, Bügeldienste oder Haustierbetreuung - wird in Österreich mit eher vorsichtigem Interesse betrachtet. 43 Prozent finden diese Serviceangebote nicht interessant.

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