Vizekanzler Hubert Gorbach und Univ.-Prof. Dr.Erich Gornik, Geschäftsführer der Austrian Research Centers, präsentieren die neue Initiative "brainpower austria" - Humanressourcen für das Österreichische Innovationssystem.

Wien (OTS) - Der Wettbewerb um die "besten Köpfe" wird in zunehmendem Maße bestimmender Faktor bei der Sicherung von Wirtschaftsstandorten in hochentwickelten Industrienationen. Derzeit konkurrieren europäische Industrienationen um die "Shooting Stars" der Wissenschafts-Community mit Ländern aus aller Welt.

"Mit Hilfe von 'brainpower austria' holen wir uns heute die Stars von morgen", eröffnete Vizekanzler Gorbach die Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie zur Stärkung des Innovationsstandortes Österreich. Im Rahmen der Initiative stellt das bmvit für 2004 über den FWF zwei Millionen EURO für neue Forschungsstellen innerhalb der Wirtschaft zur Verfügung. Im Rahmen von "Impulsprojekte - Forscherinnen für die Wirtschaft" erhalten Unternehmen für ein Forschungsprojekt die Personalkosten für ForscherInnen für maximal zwei Jahre finanziert. Bei jährlichen Personalkosten von rund 49.000,- EURO bedeutet das rund zwanzig zusätzliche Forschungsstellen allein im heurigen Jahr.

"brainpower austria"-Projektpartner sind das Büro für Internationale Technologiekooperationen (BIT) und das Office of Science and Technology (OST) in Washington. Seit Anfang März ist die Website www.brainpower-austria.at und eine auf den Wissenschaftsbereich spezialisierte Jobbörse online. Das brainpower austria-Team im BIT ist Service- & Kontaktstelle in Österreich, die auf die individuelle und aktive Jobvermittlung von Top-ForscherInnen die sich derzeit im Ausland aufhalten, spezialisiert ist. Das Team arbeitet rasch, individuell und zielgenau.

Die Austrian Research Centers starten nun mit Hilfe einer Erstfinanzierung durch das bmvit in Höhe von 750.000,- EURO ebenfalls eine Initiative zur Stärkung der Humanressourcen. Wenn es darum geht, hervorragende ForscherInnen ins Land zu holen, werden die ARC das gemeinsam mit dem brainpower-Team tun. ARC verfolgt mit seinem Programm aber auch die Höherqualifizierung seiner Mitarbeiter. Daher werden junge ARC-ForscherInnen zur Sammlung internationaler Erfahrungen an Forschungsstätten in den USA entsandt.

"Die Inititativen von bmvit und ARC sollen Österreich fehlende Spitzenforschungskräfte bringen und damit sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch das Wachstum des Standortes unterstützen", so Gorbach und Gornik zum Abschluss optimistisch.

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Désirée Schindler
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Pressesprecherin
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