Rosenkranz: Arzneimittelgesetz wird klinische Prüfungen absichern und verbessern

Wien, 2004-03-25 (fpd) - Beim Arzneimittelgesetz handle es sich um eine Konsensmaterie, erklärte FPÖ-Gesundheitssprecherin Barbara Rosenkranz zu Beginn ihres heutigen Debattenbeitrags. Die Bestimmungen würden von allen als notwendig anerkannt. ****

Einer EU-Richtlinie folgend vereinheitliche man damit die Schutzbestimmungen über Verfahrensabläufe und Verwaltungsabläufe für die klinische Praxis bei der Durchführung von klinischen Bewilligungsverfahren zur Einführung neuer Medikamente, erklärte Rosenkranz. Dabei handle es sich um Schutzbestimmungen für Minderjährige und für Personen, die nicht einwilligungsfähig seien. Dieses Gesetz werde die klinischen Prüfungen absichern und verbessern.

An der Frage, an wem klinische Untersuchungen durchgeführt würden, müsse noch weiter gearbeitet werden, sagte Rosenkranz. Klinische Prüfungen würden vor allem an Männern durchgeführt. Erfreulicherweise habe sich das Bewußtsein, daß der physiologische Unterschied zwischen Männern und Frauen bei der Reaktion und der Interaktion mit Medikamenten zu beachten sei, weiter entwickelt. In diese Richtung müsse man verstärkt weiter gehen. Allerdings würden sich Frauen für solche Experimente weniger zur Verfügung stellen. (Schluß)

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