Peter Maffay: Pflicht zum Engagement

In Reader's Digest erzählt der Musiker, warum er traumatisierten Kindern hilft - mit O-Tönen für Radiosender

Stuttgart (OTS) - Rockstar Peter Maffay sieht sich durch seine Erfolge in die Pflicht genommen - gegenüber den Fans und der Gesellschaft. "Das Schicksal hat mir diese Möglichkeit gegeben, also muss ich was daraus machen", sagt Maffay im Interview mit dem Magazin Reader's Digest Deutschland (April-Ausgabe). "Jedes Jahr nur eine neue Rock-'n'-Roll-Scheibe, und noch ein Ohrring und noch eine Tätowierung, das wäre zu wenig."

Sein Engagement und das der von ihm gegründeten oder unterstützten Stiftungen konzentriert sich auf benachteiligte Kinder. So gibt es auf der Insel Mallorca ein Landhaus, in dem traumatisierte Kinder zum normalen Leben zurückfinden sollen - ähnlich wie im "Tabaluga-Hof" am Starnberger See. "Es geht um den Rückeinstieg, darum, so viel psychische Stabilität herzustellen, dass die Kinder alleine in der Gesellschaft zurechtkommen", beschreibt Maffay seine Philosophie.

"Diese Einrichtungen bieten viele Therapien, die der Staat nicht mehr zu tragen bereit ist", sagt Maffay. Der Staat befreie sich von einer unangenehmen Pflicht, indem er die Kosten für den seelischen Schlüsseldienst in den privaten Bereich verlege.

Ob Reit- oder Musiktherapie, Erlebnispädagogik oder Naturerfahrung: Für Maffay, der in vierte Ehe verheiratet und Vater des bald einjährigen Sohnes Yaris ist, sind solche Beschäftigungsmöglichkeiten der Schlüssel zur Re-Integration. "Oft sind diese Therapien die einzigen Wege, um diese Kinder noch zu öffnen", sagt er. Sich selbst sieht er als eine Art "Geldmaschine", weil er durch seine Popularität auf Hilfsprojekte aufmerksam machen und Sponsoren dafür interessieren kann.

Das Therapieren überlässt der Musiker den Fachleuten, doch trifft er natürlich auch selbst mit den Kindern zusammen. Berührungsängste kennen die jungen Besucher nicht. "Bei denen ist alles viel normaler als bei uns Erwachsenen", meint Maffay. "Ich habe Kinder selten nervös erlebt, wenn ich aufgetaucht bin. Die sind vielleicht ein wenig aufgedreht, sagen: Hey, sing mal was, du bist doch Sänger!"

Jetzt ist der Rockstar wieder auf Tournee im Zeichen des Drachen:
die aktuelle "Tabaluga"-Tour geht aufgrund ihres großen Erfolgs in die zweite Runde. Und was macht Peter Maffay in Zukunft? "Meine Zukunft heißt Stiftung, meine Zukunft heißt Yaris, meine Zukunft heißt Rock 'n' Roll, meine Zukunft heißt Schafe melken", erklärt er und legt sein Gesicht lächelnd in Falten.

Tour-Daten von Peter Maffay mit "Tabaluga und das verschenkte Glück": Vom 19. bis 21. März war das Kinder-Musical in Frankfurt. Weitere Termine sind: München: 26. bis 28. März Dortmund: 2. bis 4. April Kiel: 10. bis 12. April Karlsruhe: 16. bis 18. April Erfurt: 23. bis 25. April Berlin: 30. April bis 2. Mai

Die April-Ausgabe von Reader's Digest ist ab 29. März an zentralen Kiosken erhältlich.

Zum Download:
O-Töne für Radiosender und vollständiger Artikel aus der April-Ausgabe (pdf-Datei)
http://www.readersdigest.de, Service für Journalisten (Rubrik Magazin Reader's Digest)

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ots Originaltext: Reader's Digest Deutschland

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