AK-Wahl: Grüne Gewerkschaft (AUGE/UG) will dritte Kraft werden

Paiha: "Die AK braucht ein schärferes soziales und ökologisches Profil."

(Wien Grüne)- Mit der "Aktion Scharf … und gut" beginnen die Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen heute ihren Arbeiterkammerwahlkampf in Wien. Erklärtes Ziel der AUGE/UG: Ddie Freiheitlichen auch in der Wiener Arbeiterkammer vom dritten Platz zu verdrängen. "Nach Salzburg und Tirol wollen wir auch in Wien dritte Kraft in der Arbeiterkammer werden. Das wäre die deutlichste Absage an die schwarz-blaue Regierungspolitik", zeigt sich Klaudia Paiha, Spitzenkandidatin der AUGE/UG in Wien optimistisch und kämpferisch.

Inhaltlich setzt die AUGE/UG in diesem AK-Wahlkampf vor allem auf die Themen Frauenpolitik, MigrantInnen, betriebliche Demokratie und soziale Grundsicherung. "Gewerkschaften und Arbeiterkammern sind nach wie vor Männerdomänen, die es gilt aufzubrechen. Massive Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen, schlechte und unsichere Jobs für Frauen sind eine Folge männerzentrierter Politik. Wir wollen Umverteilung von Arbeit, Zeit, Geld - und Macht.", so Paiha.

Die weiteren KandidatInnen für die AK-Wahl 2004 sind:

Ercan Yalcinkaya: Streetworker beim Verein Wiener Jugendzentren. Bereits bei der AK Wahl 2000 wurde er als erster Nichtösterreicher in eine AK-Vollversammlung gewählt und kandidiert auch diesmal auf einem sicheren Listenplatz.

Listenzweiter der AUGE/UG ist Univ.-Doz. Dr. Paul Kolm, Leiter der Abteilung für Automation und Technik der GPA Wien. Aus seiner Arbeit mit BetriebsrätInnen kennt er die Probleme betrieblicher Mitbestimmung. Kolm will sich vor allem dafür einsetzen, dass BürgerInnenrechte auch in den Betrieben ihre Gültigkeit haben

Mit Veronika Litschel und Gabriele Gerbasits kandidieren VertreterInnen aus dem NGO-Bereich für die AUGE/UG. Veronika Litschel ist Leiterin des Netzwerkes Sozialwirtschaft und will sich in der AK vor allem für die soziale Absicherung prekärer Beschäftigungsverhältnisse einsetzen und fordert eine bedarfsorientierte Grundsicherung.

Gabriele Gerbasits von der IG Kultur macht sich ebenfalls für Grundsicherung stark: "Grundsicherung und soziale Grundrechte sind wesentliche Voraussetzungen dafür, dass Menschen ihre Interessen angstfrei wahrnehmen können. Vor allem braucht es dazu Bündnisse von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen."

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