Wiener Grüne: "Schule in Not"

Schulsprecherin Jerusalem: "Rot und schwarz kürzen ungebremst"

Wien (Grüne) - Zumindest 150 LehrerInnen werden auch im kommenden Jahr an Wien Pflichtschulen eingespart, das wurde im Finanzausgleich zwischen schwarz, blau und rot in trauter Eintracht so vereinbart. Dass nun versucht werde, sich gegenseitig den Schwarzen Peter zuzuschieben, sei - so die Grüne Schulsprecherin Susanne Jerusalem -"eine unappetitliche aber durchaus übliche Strategie zur Verwirrung der Öffentlichkeit."

Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl wisse, dass Landeshauptmann Häupl den Finanzausgleich unterzeichnet habe und der Schulsprecher der ÖVP Strobl kenne die Vorgabe von Unterrichtsministerin Gehrer. Jerusalem: "Der Aderlass geht nächstes Jahr in die vierte und letzte Runde, er endet kurz vor dem Wahljahr 2006, die Konsequenzen aber würden dann in voller Tragweite zu spüren sein."

Jerusalem weiter: "Weder der rote Dachverband der Elternvereine noch die schwarze Lehrergewerkschaft sind in dieser Situation eine Hilfe, im Gegenteil, durch Scheinaktivitäten werde, derzeit noch erfolgreich, versucht die SchulpartnerInnen ruhig zu halten." Der ewige schwarz-rote Proporz an den Schulen lähme jeden Protest und Widerstand. Dankbarkeit und Abhängigkeit seien keine gute Voraussetzung, um für die Interessen der Kinder zu kämpfen, so Jerusalem abschließend.

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