"Konsument"-Test: Notebooks

Viel Leistung für viel Geld. Neue Chipgeneration schont Akku.

Wien (OTS) - Notebooks werden immer beliebter. Der Grund liegt auf der Hand: Sie sparen Platz, sind unauffällig und leicht zu transportieren. Das Testmagazin "Konsument" präsentiert daher in der April-Ausgabe Testergebnisse von 19 Geräten - die Preise reichen von 950 (Acer TravelMate) bis 2400 Euro (Apple PowerBook). Fazit:
Leistungsmäßig holen die Notebooks zu den Desktop-PC`s auf. Aber: Wer sich für den Kauf eines Notebooks entscheidet, zahlt bis zu doppelt so viel wie für einen vergleichbaren PC.

Nicht nur die Anschaffung eines tragbaren Computers geht ins Geld, auch Reparaturen sind aufgrund der kompakten Bauweise empfindlich teuer. Dazu kommt, dass einzelne Komponenten viel rascher veralten als in der kurzlebigen Elektronikbranche ohnehin üblich. Die Leistung der heute angebotenen Notebooks kann sich hingegen sehen lassen, selbst in der Billigklasse. Wer hauptsächlich Emails schreibt, im Web surft oder das Textverarbeitungsprogramm nutzt, für den genügen Geräte der unteren Preiskategorie. Bei Geräten ab 1400 Euro aufwärts funktioniert auch die Fotobearbeitung und der Videoschnitt problemlos. Bei Spielen mit 3D-Grafik hapert es bei den meisten Notebooks - Spielefreaks sind mit einem Desktop-PC besser beraten.

Vor dem Kauf eines Notebooks sollte man sich überlegen, für welche Zwecke das Gerät benötigt wird, rät "Konsument". Denn oft bezahlt man teuer für Leistungen, die man eigentlich nicht braucht. Positiv aufgefallen ist den Testern die neue "Centrino"-Chipgeneration von Intel, über die fast alle mit "gut" bewerteten Geräte verfügen. Vorteile sind eine geringere Taktrate bei gleicher Prozessorleistung, wodurch nicht nur der Energieverbrauch und die Hitzeentwicklung gesenkt werden, sondern auch der Akku geschont wird.

Centrino-Chips alleine sind jedoch noch keine Garantie für eine gute Computerleistung. Eine wesentliche Rolle spielt auch das Volumen des Arbeitsspeichers (RAM). Obwohl sich die Hersteller mit der Zahl der Taktfrequenz ständig überbieten, ist selbst beim Videoschnitt der Unterschied zwischen einer und drei Gigahertz Taktrate vernachlässigbar. Bestes Beispiel im Test: Die Geräte von Apple (1900 bzw. 2400 Euro) verfügen zwar nur über einen 1-GHz-Prozessor, sind aber im Gesamturteil "gut". Trotz einer 3-GHz-Taktrate nur "durchschnittlich": Fujitsu Siemens AMILO D1840 (1800 Euro) und Gericom Hummer (1600 Euro). Die Größe des Arbeitsspeichers beeinflusst die Arbeitsgeschwindigkeit, aber auch den Stromverbrauch. Das Verbrauchermagazin empfiehlt mindestens 256 MB RAM, sinnvoller sind jedoch 512 MB.Für den Videoschnitt können 1024 MB nicht schaden. Bei der Mehrheit der getesteten Geräte sind 512 MB bereits Standard.

Für all jene, die das Notebook auch außer Haus verwenden, ist die Betriebsdauer von Bedeutung. Diese ist je nach Modell und Arbeitssituation unterschiedlich. Spitzenmodelle kommen auf bis zu sechs Stunden bei einfachem Gebrauch (etwa nur Texte lesen) und auf rund vier Stunden bei intensivem Einsatz. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet Dell Inspiron 8600 (1500 Euro), welches nicht nur über die längste Betriebsdauer unter den getesteten Geräten verfügt, sondern sowohl über CD-Brenner/DVD-Brenner als auch über parallele/serielle Schnittstellen, Firewire und Infrarotschnittstelle. Letztere ist - obwohl praktisch für den kabellosen Datenaustausch zwischen Handy und PC - nicht mehr bei allen Notebooks vorhanden.

Details zu den Geräten - welches Notebook für wen - und den Testergebnissen präsentieren "Konsument" im April und www.konsument.at.

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