"Konsument"-Test: Staubsauger

Preis sagt nichts über Qualität. Günstige Geräte überzeugen durch gute Leistung.

Wien (OTS) - Der Frühling klopft bereits an die Tür, den Frühjahrsputz haben aber noch viele vor sich. Was man dafür braucht:
Neben Durchhaltevermögen auch einen guten Staubsauger. Das Verbrauchermagazin "Kosument" vergleicht daher in seiner April-Ausgabe 15 Geräte. Fazit: Das teuerste Produkt im Test (Lux TOP, 1340 Euro) ist nur durchschnittlich. "Gute" Geräte gibt’s schon ab 180 Euro.

Im Rahmen eines internationalen Gemeinschaftstests wurden 15 Modelle getestet, die Preise reichen dabei von 180 bis 1340 Euro. Die Kandidaten mussten in vier Kategorien zum Test antreten - geprüft wurden Saugfähigkeit, Handhabung, Umwelteigenschaften und Haltbarkeit.

Von einem Staubsauger darf man erwarten, dass er Schmutz ohne großes Aufheben einfach entfernt. Auf harten Böden erfüllen die meisten Geräte ihre Aufgabe und schneiden "sehr gut" ab. Beim Saugen im Ecken- oder Wandbereich überzeugten nur Electrolux Ultra Filtration (290 Euro) und SEBO air belt K1 (235 Euro), die hier als einzige "sehr gut" reinigen. Wenig überzeugend war die Saugleistung aller Kandidaten bei Teppichböden, hier schafften einige wenige - wo vorhanden - dank Elektrobürste ein sehr gutes Ergebnis. Auf glatten Böden schneidet sie allerdings schlechter ab als die "normale" Standardbürste. "Konsument" rät: Elektrobürsten sind vor allem dann nützlich, wenn Hund und Katze im Haus leben bzw. wenn viele Teppiche zu saugen sind.

Die Wattzahl eines Staubsaugers verrät nichts über die Saugleistung, so das Verbrauchermagazin. Wie gut ein Staubsauger gegen Schmutz ankommt, hängt - neben der Luftführung im Gerät - auch vom Filter ab. Mit ganz leerem Staubbeutel ist die Saugleistung am besten, allerdings lässt sich das Gerät beim Arbeiten schwer führen. Je voller der Beutel, umso leichter geht es - die Leistung ist entsprechend schwächer. "Konsument" rät: Regelmäßig wechseln, denn Sparsamkeit ist hier fehl am Platz.

Die Filtertechnik hat sich in den letzten Jahren stark verbessert. Gängige Papierfilter weisen heute mehrere Lagen auf, Geräte neuerer Generation verfügen meist über einen Textilfilter. Egal ob aus Papier oder Textil - wer unnötigen Staub vermeiden will, achtet beim Kauf darauf, dass sich der Staubsack beim Herausnehmen automatisch schließt.

In Bezug auf Geräuschdämmung überzeugt keines der Geräte. Selbst der in diesem Prüfpunkt "sehr gute" Lux kommt immer noch auf rund 70 Dezibel. Grundsätzlich gilt: Filterlose (mit Zyklonsystem oder Staubbehälter) sind lauter als Geräte mit Papier- oder Textilfilter.

Weitere Einzelheiten zum Staubsauger-Test bieten die April-Ausgabe von "Konsument" und www.konsument.at.

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Eva Kolber
Leiterin Marketing/PR
Tel.: 01/588 77 - 228

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