Biometrie-Neuheit auf der Austrosicherheit: Gerät erkennt Personen am Venenmuster

Duisburg (OTS) - Weltweit suchen Sicherheitsexperten von Behörden und Unternehmen nach sicheren biometrischen Methoden, die Personen eindeutig identifizieren. Dabei stehen in Europa bisher Fingerabdruck-, Iris- und Gesichtserkennung im Mittelpunkt. Allerdings hat sich keines dieser Biometrie-Verfahren bisher endgültig durchgesetzt. Alle Techniken haben Vor- und Nachteile: Das Scannen des Fingerabdrucks stößt nicht nur auf Akzeptanzprobleme, diese Technik kann von findigen Personen auch leicht ausgetrickst werden. Irisscan und Gesichtserkennung sind relativ aufwendige und teure Verfahren.

Auf der Austrosicherheit (Wien, 30.03.-01.04, Stand D 0609)stellt das deutsche Unternehmen RTC nun eine weitere Methode zur zuverlässigen Identifizierung vor, die aus Asien kommt: Scanner überprüfen das Venengefäßmuster im Handrücken. Nach Angaben der Hersteller hat jeder Mensch ein einzigartiges Venenmuster, das von Infrarot-Kameras erfasst werden kann. Das Verfahren wird bereits seit 2001 in Japan, Südkorea und Singapur erfolgreich eingesetzt. Über 2.000 Venenscanner kontrollieren heute dort den Zugang zu öffentlichen Einrichtungen, Bürogebäuden und Produktionsstätten.

Die Technologie hat in Asien eine größere Akzeptanz als der Finger-abdruck, da es hygienischer ist. Während Fingerabdruck-Systeme die Berührung des Sensors erfordern, reicht es bei der Venenerkennung, die Hand vor den Scanner zu halten.

Sensoren, die auf die Temperatur der Gefäßstruktur in der Hand reagieren, stellen in Kombination mit komplexer Filtertechnologie die sog. "Lebenderkennung" sicher und schützen vor Täuschungsversuchen mittels nichtbiometrischer Strukturen oder durch Nachbildung biometrischer Merkmale. (Internet: http://www.veinbiometrics.com)

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