Ferrero-Waldner: Der Preis der Größe heißt Verantwortung

Soziale Verantwortung trägt zu einer gesunden Gesellschaft bei

Wien, 25. März 2004 (ÖVP-PD) Mit den Worten Winston Churchhills "Der Preis der Größe heißt Verantwortung" eröffnete ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Dr. Benita Ferrero-Waldner gestern, Mittwoch, ihre Rede in der Wirtschafskammer Österreich anlässlich der Übergabe eines Jeep Cherokees der Firma Daimler Chrysler an den Malteser Hospitaldienst. "Wer seine Verantwortung wahr nimmt, kann viel Großes erreichen", so die Ministerin. Wer sich seiner sozialen Verantwortung bewusst ist, trage zu einer gesunden Gesellschaft bei, so wie sie in Österreich und in Europa geschaffen wurde und wie man sich bemühen müsse, sie weltweit zu schaffen. Dies gelte für die Lenker der Staaten genauso wie für Unternehmen. ****

Es gehöre zu den wesentlichen Errungenschaften der Nachkriegszeit, dass es gelungen sei, ein spezifisches europäischen Gesellschaftsmodell zu entwickeln, das den Menschen in den Vordergrund stelle und soziale Sicherheit, das bedeute menschliche Sicherheit in einem Ausmaß zu gewährleisten, wie das nirgendwo anders der Fall sei und um das die Welt Österreich beneide. "Unsere Aufgabe für die Zukunft muss es sein, uns auf allen Ebenen, sei es in den Unternehmen, in den Arbeitnehmerorganisationen, den Parteien, in Parlament und Regierung, auf europäischer Ebene und schließlich auch in unserer Interaktion mit der Welt für den Erhalt dieser Errungenschaften und ihre Anpassung an neue Gegebenheiten einzusetzen", so Ferrero-Waldner. Dies sei die soziale Verantwortung, die gemeinsame Verpflichtung für die Zukunft.

Die heutige Zeit sehe sich weit reichenden Veränderungen historischen Ausmaßes gegenüber - in Österreich und in der Welt. "Wir wissen, dass wir diese Herausforderungen nur gemeinsam und in voller Verantwortung annehmen können", führte die Ministerin aus. Diese Herausforderungen seien, das einzigartige soziale Netzwerk tragfähig zu machen auch für künftige Generationen, die Erweiterung der EU zügig zu einer wirkungsvollen Ausweitung der gemeinsamen Zone der Prosperität zu gestalten, die Notwendigkeit, die Globalisierung nicht als Bedrohung zu sehen und der gemeinsame Kampf gegen Armut und Ausweglosigkeit.

Es gelte vor allem im eigenen Bereich, im eigenen Land, Vorkehrungen zu treffen, mit deren Hilfe man sich den veränderten Gegebenheiten bestmöglich anpassen könne, ohne die wichtigsten sozialen Errungenschaften in Frage zu stellen. "Reformen sind dazu da, das Bewährte abzusichern und dadurch zu erhalten", so Ferrero-Waldner. Wer heute versuche, den Menschen vorzugaukeln, dass verantwortungsvolle Maßnahmen zu Sicherung des Sozialnetzes Akte "sozialer Kälte" seien, der sei von sozialer Verantwortung weit entfernt.

Für diejenigen, die ihre soziale Verantwortung ernst nehmen, würden die Aufgaben nicht enden, in Österreich und in der Welt. "Vor so gewaltigen Aufgaben sollte man sich eines einfachen Wortes der großen österreichischen Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach, erinnern, die gesagt hat: 'Wenn jeder dem anderen helfen wollte, wäre allen geholfen'", so Ferrero-Waldner abschließend.

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