Wirtschaftsbund fordert mehr soziale Gerechtigkeit für Kleinunternehmer!

Wien (OTS) - Die soziale Absicherung der Selbständigen im Falle
von Arbeitslosigkeit, Krankheit sowie bei unverschuldeten Notlagen sei in Österreich noch immer lückenhaft, stellt heute Wirtschaftsbunddirektor BR Gottfried Kneifel fest.

Der OÖ. Wirtschaftsbund setzt sich dafür ein, auch den unternehmerisch tätigen Menschen in Oberösterreich ein Mindestmaß an sozialer Absicherung zu geben und die dringend notwendige soziale Gleichstellung der Selbständigen mit anderen gesellschaftlichen Gruppen herzustellen.

WB-Direktor Kneifel fordert daher eine freiwillige, für alle Gewerbetreibende leistbare Arbeitslosenversicherung. Dabei müssen alle bisher erworbenen Ansprüche aus Zeiten einer unselbständigen Beschäftigung weiter anspruchsbegründend bleiben. Weiters muss eine Absicherung für Kleinstunternehmer geschaffen werden, wenn aufgrund einer Erkrankung die Gewerbeausübung für längere Zeit nicht möglich ist. Wichtig sei außerdem, die Rückerstattungsmöglichkeiten bei der Entgeltfortzahlung bei Überschreitung bestimmter Grenzwerte auszudehnen.

Die verschiedenen Unterstützungs- und Existenzsicherungsfonds sowie die Betriebshilfemodelle der Bundesländer sollen zumindest die am häufigsten auftretenden Fälle persönlicher Notlagen gleichermaßen abdecken, so Kneifel abschließend.

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