NATIONALRATSPRÄSIDENT KHOL ERÖFFNET "ARTTIROL" IM PARLAMENT Ausstellung zeigt Kunstankäufe des Landes Tirol 2001 - 2002

Wien (PK) - Nationalratspräsident Andreas Khol eröffnete heute gemeinsam mit der Tiroler Landesrätin Elisabeth Zanon eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst im Parlament. Unter dem Titel "arttirol" werden Kunstankäufe des Landes Tirol in den Jahren
2001 - 2002 gezeigt. Zu sehen sind Werke von Ernst Caramelle,
Werner Feiersinger, Thomas Feuerstein, Heinz Gappmayr, Martin Gostner, Christoph Hinterhuber, Peter Kogler, Dorit Margreiter, Walter Obholzer, Eva Schlegel, Rudolf Stingel, Paul Thuile, Lois Weinberger, Franz West und Heimo Zobernig.

Nationalratspräsident Khol wies in seiner Begrüßungsansprache darauf hin, dass die Ausstellung "arttirol" Teil einer Veranstaltungsreihe ist, die das Parlament gemeinsam mit den Kulturabteilungen der Bundesländer durchführt. Ziel ist es, zeitgenössische Kunst aus den Ländern im Hohen Haus vorzustellen und, wie Khol meinte, im Parlament einmal "wirkliche Qualität" zu zeigen. Bereits im vergangenen Jahr wurden Werke Vorarlberger Künstlerinnen und Künstler im Hohen Haus präsentiert, als nächstes sind das Burgenland (Herbst 2004) und Niederösterreich (Frühjahr 2005) an der Reihe.

Landesrätin Zanon freute sich darüber, dass "wir Tiroler hier im Parlament diese Ausstellung machen dürfen". Es würden Werke von renommierten Künstlerinnen und Künstlern ausgestellt, die sowohl national als auch international anerkannt seien, darunter auch etliche Tiroler, unterstrich sie. Sowohl Zanon als auch Khol verwiesen darauf, dass die Kunstankäufe von einer unabhängigen Jury getätigt worden seien. Diese Jury wurde noch vom jetzigen Verteidigungsminister und früheren Tiroler Landesrat Günther Platter eingesetzt, den der Nationalratspräsident auch zur Ausstellungseröffnung begrüßen konnte.

Kurator Thomas Trummer erläuterte, man könne die Ausstellung
unter das Motto "What you get is what you see" stellen. Es gehe
bei den Kunstwerken nicht um das, was sie zeigen und nicht um
das, wie sie es zeigen, also um den Inhalt oder um die Form, vielmehr würden die Bedingungen des Ausstellens und die Möglichkeit des Darstellens thematisiert und hinterfragt, was Wahrnehmung heiße. Heinz Gappmayr sei es gewesen, der diese Frage nach Tirol gebracht habe, sagte Trummer, er habe damit die
nächste und die übernächste Generation geprägt.

Die Ausstellung in der Säulenhalle, zu der auch ein Katalog erschienen ist, läuft bis zum 8. April 2004 und kann ab 29. März im Rahmen von Sonderführungen am Montag und Mittwoch jeweils um 10.20 Uhr sowie am Dienstag, Donnerstag und Freitag jeweils um
14.20 Uhr besichtigt werden. Der Besuchereingang befindet sich aufgrund der begonnenen Rampensanierung in der provisorisch aufgestellten "Alu-Box" auf der Schmerlingplatz-Seite des Parlamentsgebäudes. (Schluss)

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