Industrie: Scharfe Kritik an der Ökostromförderung in vorgelegter Form !

Weg vom Gießkannenprinzip hin zu einem strukturierten Ausbau des Ökostroms

Wien (PWK 199) - Für die Bundessparte Industrie der Wirtschaftskammer Österreich übt der Geschäftsführer, Wolfgang Damianisch, scharfe Kritik an der Ökostromförderung in der vorgelegten Form. "Die Erhöhung der Ökostromzuschläge bedeutet ein Vervielfachen der Subventionen anstatt eine klare Regelung zur gesamten Ökostromförderung vorzulegen." Das Finanzierungsloch könne mit der Einigung zwischen Bund und Ländern nur kurzfristig gestopft werden, die Stromkunden, so befürchtet Damianisch, werden ab 2005 stärker zur Kasse gebeten werden.

Für einen strukturierten und langfristig gedachten Ausbau des Ökostroms sollten vielmehr eine Reihe von Punkten beachtet werden:
"Wir müssen weg vom Gießkannenprinzip und hin zu den best-practice-Modellen, bei denen die Effizienz viel stärker berücksichtigt wird", so Damianisch. Grundsätzlich gelte es jene Technologien einzusetzen, die den geringsten Einsatz von Subventionen und Zuschüssen bedürfen. Zu überdenken sei ein verstärkter Einsatz von Kleinwasserkraftwerken, die sich als ökologisch verträglich bewährt haben und eine Gleichstellung industrieller Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit jenen der öffentlichen Hand. (Us)

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