Scheuch weist Schuldzuweisungen von BM Pröll an LH Haider zurück

FPÖ-Mandatar fordert Klarstellung von Seiten der ÖVP

Wien, 2004-03-23 (fpd) - "Die Vorgangsweise innerhalb der ÖVP zur neuen Ökostromverordnung ist untragbar", übte heute der Kärntner Nationalratsabgeordnete DI Uwe Scheuch massive Kritik an Bundesminister Pröll. Es sei ein "echter Wahnsinn", den Kärntner Landeshauptmann hier als "Blockierer" darzustellen, da dies weder sachlich noch fachlich der Realität entspräche. ****

"Es war nicht Jörg Haider, sondern ein Gremium der LH Konferenz, welches seine Bedenken klar zum Ausdruck gebracht hat. Und dort sind neben LH Dr. Haider auch LH Sausgruber und LH Schausbeger von der ÖVP mit dabei gewesen", so Scheuch.
Für den FPÖ-Mandatar beschreitet die ÖVP hier einen Weg der politischen Unfairness gegenüber dem Koalitionspartner. "Anscheinend war der Wahlausgang in Kärnten für einige hochrangige Funktionäre der ÖVP noch immer nicht Beweis genug dafür, dass das Schlechtmachen des politischen Mitbewerbers nicht Ziel führend ist, und vom Wähler nicht belohnt wird", so Scheuch. Er persönlich könne BM Pröll nur raten, sich lieber an jenen Teilen in der ÖVP zu orientieren, welche eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Freiheitlichen suchen. "Die Kollegen Auer und Scheucher seien in diesem Zusammenhang sicherlich die falschen Vorbilder", so Scheuch abschließend.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0006