Senkung der Exportkredite stärkt Wettbewerbsfähigkeit von KMU

WKÖ-Präsident Leitl begrüßt Senkung der Exportkredite durch den Exportfonds - der Weg über die Landesgrenzen wird damit österreichischen KMU erleichtert

Wien (PWK 197) - "Die Senkung der Exportkredite um 0,25 Prozentpunkte auf 2,65 Prozent bedeutet eine enorme Erleichterung für Klein- und Mittelbetriebe und trägt zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit auf den Exportmärkten bei", sagt Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, zu der vom Exportfonds beschlossenen Zinssenkung, die am 1. April 2004 in Kraft tritt. Weiters sei auch die allgemeine Zinssenkung um 0,10 Prozentpunkte im Exportfinanzierungsverfahren der Österreichischen Kontrollbank diesbezüglich ein großer Fortschritt, betont Leitl. Die neuen Zinssätze seien ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der österreichischen KMU auf ihrem Weg über die Landesgrenzen hinweg und werden das von der WKÖ gesteckte Ziel, die Zahl der österreichischen Exporteure bis 2007 von derzeit 19.000 auf 30.000 zu erhöhen, deutlich erleichtern.
Der Exportfonds unterstützt seit seiner Gründung im Jahr 1950 österreichische Unternehmen durch Finanzierung ihrer Exporte. An der "Österreichischer Exportfonds GmbH" sind die Österreichische Kontrollbank AG mit 70% sowie die Wirtschaftskammer Österreich und die Republik Österreich mit jeweils 15% beteiligt.
Der Exportfonds bietet KMU die einzige Möglichkeit zu günstigen Krediten für Exportgeschäfte zu kommen. Finanziert werden Ausfuhrgeschäfte heimischer kleiner und mittlerer Unternehmen über deren Kommerzbanken (Hausbanken). Der Exportfonds finanziert Exportaufträge und Exportforderungen in einer abwicklungsmäßig vereinfachten Form. Die Kredite können bis zu einer Höhe von 30% des Exportumsatzes in Anspruch genommen werden, die Besicherung erfolgt bankmäßig. Kreditanträge können bei jedem Kreditinstitut eingereicht werden. Derzeit finanziert der Exportfonds rund 2000 Exporteure mit einem Kreditvolumen von insgesamt 670 Millionen Euro. (BS)

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