Kristjan Järvis erste Tonkünstler-Saison

2004-05 neue Abonnements und neue Akzente mit dem neuen Chefdirigenten

Wien (OTS) - Mit dem neuen Chefdirigenten Kristjan Järvi weht ein frischer Wind beim traditionsreichen Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Der 31jährige Este, der in New York wohnt, wird vorerst bis 2007 jede Saison mehrfach in Niederösterreich und Wien seine Zelte aufschlagen, um mit dem Tonkünstler-Orchester zu arbeiten und konzertieren. Außerdem wird das Orchester mit Järvi bereits in dessen erster Saison drei Konzerttourneen nach Großbritannien, Spanien und ins Baltikum unternehmen.

Kristjan Järvi präsentierte gestern im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins zusammen mit dem Geschäftsführer des Orchesters, Johannes Neubert, die Programme und Abonnements der Saison 2004-05. Kristjan Järvi, jüngster Spross einer bekannten Musikerfamilie, ehemaliger Assistent von Esa-Pekka Salonen und mit dem von ihm gegründeten "Absolute Ensemble" bereits für den Grammy Award nominiert, wird mit dem Tonkünstler-Orchester einerseits das Stammrepertoire aus Wiener Klassik und der Romantik weiterpflegen, aber auch um Seltenheiten und neuere Werke erweitern.

Wichtig ist dem Dirigenten zu allererst, das Orchester, die Musik und das Publikum mit Leben zu erfüllen und Schritt für Schritt die Qualität des Gebotenen zu steigern. Das lässt sich bereits an den Namen der Gastdirigenten und Solisten von Järvis erster Saison ablesen, die so hochkarätig wie noch nie bei den Tonkünstlern sind:
Jeffrey Tate und Giovanni Antonini kommen ans Pult des Orchesters, es werden u. a. der Pianist Anatol Ugorski, der Trompeter Håkan Hardenberger, die Sopranistin Christiane Oelze und die Gitarristin Sharon Isbin mit den Tonkünstlern konzertieren. Järvi wird auch viele Musikerkollegen seiner jungen Generation als Solisten nach Niederösterreich und Wien bringen, so zum Beispiel in der ersten Saison Gewinner des Tschaikowski-Wettbewerbs wie die Japanerin Ayako Uehara sowie das russische Trio Denis Matsuev, Mikhail Simonyan und Borislav Strulev.

Eröffnen wird Järvi seine erste Saison am 28. August 2004 mit einem Open air in Schloss Grafenegg und dabei den Programmbogen von Johann Strauß bis zu Richard Strauss spannen. Für seine ersten Abo-Konzerte im Wiener Musikverein und im Festspielhaus St. Pölten, den beiden Residenzen des Orchesters, hat Järvi Griegs "Peer Gynt" in der kompletten Version der Bühnenmusik gewählt. Dabei wird Burgtheaterstar Nicholas Ofczarek als Sprecher mitwirken. In seinen weiteren Konzerten spannt Järvi den Programmbogen von Vivaldi, Mozart und Beethovens "Tripelkonzert" über Dvorák, Brahms, Mahler, Respighi und Prokofjew bis zu dem österreichischen Zeitgenossen HK Gruber und dem estnischen Symphoniker Eduard Tubin. Mit einem Weihnachtskonzert und Schwerpunkten mit Neuer Musik setzt Järvi außergewöhnliche Akzente im Festspielhaus St. Pölten. In der ersten Saison wird er auch eine CD-Aufnahme mit Werken von HK Gruber dirigieren.

Mit Järvi wagt das Tonkünstler-Orchester einen Ausbau seiner Abonnements. So wird es im Wiener Musikverein ab 2004-05 neben dem "Tonkünstler-Klassiker", den Sonntagnachmittagskonzerten, ein erlesenes Wochentags-Abonnement "Take Five" geben, in Niederösterreich eine neue Kammermusikreihe in der Kremser Minoritenkirche und ein Abonnement "Unterwegs" mit Veranstaltungen an verschiedenen Spielorten. Insgesamt wird das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich in der Saison 2004-05 ca. 70 Abonnementkonzerte spielen, dazu kommen Musiktheaterprojekte (Offenbachs Oper "Die Rheinnixen" in St. Pölten), Filmmusikkonzerte und die traditionelle Serie der Neujahrs- und Faschingskonzerte in ganz Niederösterreich.

Die Tonkünstler-Abonnements: Sonntag Nachmittag im Wiener Musikverein Take Five im Wiener Musikverein Orchester-Abonnement im Festspielhaus St. Pölten Tonkünstler Spezial im Festspielhaus St. Pölten Kammerton im Festspielhaus St. Pölten Schloss Grafenegg Baden Wiener Neustadt Kammertonkünstler in Krems Unterwegs

Alle Termine der Abonnementkonzerte und weitere Infos unter http://www.tonkuenstler.at

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Rainer Lepuschitz
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