Junge Generation in der SPÖ fordert Nägel mit Köpfen - Abschaffung der Wehrpflicht

Wien (SK) Anlässlich der heute von der JVP geäußerten Forderung nach einer Verkürzung der Wehrpflicht auf sechs Monate spricht sich die Junge Generation in der SPÖ dafür aus "Nägel mit Köpfen" zu machen und gerade im Zuge der Debatte über die Zukunft des österreichischen Bundesheers auch intensiv über die Abschaffung der Wehrpflicht und die Einführung einer Freiwilligenarmee nachzudenken, denn es sei in der heutigen Zeit nicht mehr zumutbar, einen so gravierenden Eingriff in die Freiheit junger Männer, akzeptieren zu müssen, ohne jegliche allgemeine sicherheitspolitische Notwendigkeit, unterstrich der JG-Vorsitzende Hannes Schwarz Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Schwarz: "Ich kann nicht verstehen, wieso man eine Debatte über ein Freiwilligenheer erst nach dem Beitritt der österreichischen Nachbarstaaten zum Schengen Abkommen beginnen soll da die sicherheitspolitische Zukunftsperspektive im europäischen Raum hier bereits klar vorhersehbar ist." Für Schwarz könne die Zukunft des Österreichischen Bundesheers außerdem nicht alleine ursächlich vom Schengen Abkommen abhängig gemacht werden.

Schwarz sieht die zukünftigen Aufgaben des österreichischen Bundesheers vor allem im Katastrophenschutz und bei internationalen Einsätzen im Rahmen der Vereinten Nationen in denen sich österreichische Soldaten in den letzen Jahren bestens bewährt haben. "Das österreichische Bundesheer hat sich schon in der Vergangenheit exzellent im Katastrophenbereich wie z. B. der Hochwasserkatastrophe bewährt, das sollte man weiter ausbauen", so Schwarz.

Um das Bundesheer effizient zu reformieren, dürfe man keine Scheuklappen tragen, sondern müsse sich mit Tatsachen auseinander setzen und auch die Variante eines Freiwilligenheers ernsthaft in Erwägung ziehen. "Ich halte nichts von halbherzigen Reformen, sondern bin dafür Nägel mit Köpfen zu machen und alle möglichen Varianten durchzudenken," so Schwarz abschließend. (Schluss) ns/mm

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