Lopatka: Unglaubwürdiger Zick-Zack-Kurs der SPÖ zu Kärntner Koalition

SPÖ hat sich selbst für Blau-Rot entschieden, Caps Schuldzuweisungen sind unglaubwürdig

Wien, 23.März 2004 (ÖVP-PK)"Wenig glaubwürdig" sind für ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka die Versuche von SPÖ-Klubobmann Cap, den Grund für die Zusammenarbeit zwischen Rot und Blau in Kärnten bei der ÖVP zu suchen. "Wenn Cap unzufrieden mit der FPÖ-SPÖ-Zusammenarbeit ist, dann soll er das seinen Parteifreunden in Kärnten mitteilen. Aber die ÖVP soll er bei parteiinternen SPÖ-Scharmützeln bitte aus dem Spiel lassen", so Lopatka heute, Dienstag. ****

Auch dass sich Cap in einer Pressekonferenz am Dienstag "verwundert" über die "Diskussion über Blau-Rot in Kärnten gezeigt habe, ist für Lopatka unverständlich. Die Diskussion sei durch Vertreter der SPÖ in Gang gebracht worden, "weil anscheinend viele mit dem nunmehrigen Strategiewechsel nicht zurechtkommen", so der ÖVP-Generalsekretär. Daher sei es "eher verwunderlich", dass der SPÖ-Klubobmann jetzt die Schuld für die Debatte bei anderen Parteien und den Medien suche. "Das ist eine parteiinterne Diskussion, die einige SPÖ-Vertreter in die Öffentlichkeit gebracht haben. Die anderen Parteien haben mit der Entscheidung über den jetzigen und den zukünftigen Kurs der SPÖ in Fragen etwaiger Koalitionsbildungen wirklich nichts zu tun."

Auch die Behauptung Caps, dass sich die ÖVP verweigert habe, und es deshalb keine Alternative zu Blau-Rot gegeben habe, sei "entschieden zurückzuweisen": "Cap soll seinen anscheinend vorhandenen Missmut seinen Parteifreunden in Kärnten mitteilen, wenn ihm dies ein Anliegen ist. Aber er soll aufhören zu versuchen, für parteiinterne Entscheidungen der SPÖ den politischen Mitbewerber verantwortlich zu machen", so Lopatka abschließend.

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